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10.03.2016

13:53 Uhr

Ikea-Gründer Kamprad

Milliardär mit einer Schwäche für Klamotten vom Flohmarkt

Der Unternehmer Ingvar Kamprad hat auch durch die Kraft seiner Sparsamkeit eine globale Marken-Ikone geschaffen. Jetzt gab der fast 90-jährige Schwede erneut eine Kostprobe seiner legendären Knauserigkeit.

Der Ikea-Gründer, der als knauserig gilt, hält mit seinen Spartricks nicht hinter dem Berg. dpa

Ingvar Kamprad

Der Ikea-Gründer, der als knauserig gilt, hält mit seinen Spartricks nicht hinter dem Berg.

StockholmEr gilt als einer der reichsten Menschen der Welt - doch beim Klamottenkauf ist Ikea-Gründer Ingvar Kamprad knauserig. „Ich glaube nicht, dass ich etwas trage, das nicht auf Flohmärkten gekauft wurde“, sagte der 89-Jährige in einer Dokumentation für das schwedische Fernsehen. „Ich möchte mit gutem Beispiel vorangehen“, zitierte die Zeitung „Dagens Industri“, die die Dokumentation vorab sah, den Milliardär.

Es liege „in der Natur von Smaland, knauserig zu sein“, sagte Kamprad mit Blick auf seine Heimatregion in Südschweden weiter.

Ikea-Gründer: Steuersünder Kamprad kehrt heim

Ikea-Gründer

Steuersünder Kamprad kehrt heim

Ikea-Gründer Ingvar Kamprad zahlt wieder Steuern in seiner Heimat. Der Fiskus darf sich über rund 640.000 Euro freuen. Doch von den Milliarden, die Kamprads Möbelhäuser erwirtschaften, sieht Schweden weiter nur wenig.

Der Gründer der schwedischen Möbelkette, der Ende März 90 Jahre alt wird, ist zudem davon überzeugt, dass es Ikea auch wegen seiner Sparsamkeit zu einer der weltweit erfolgreichsten Marken geschafft hat. Kamprads Vermögen wird auf umgerechnet 65,5 Milliarden Euro geschätzt.

Laut dem Magazin Forbes gehört er zu den reichsten Menschen überhaupt. Unklar ist allerdings, was genau ihm gehört und wieviel seinen Kindern sowie der Familienstiftung. Im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass Kamprad erstmals seit 1973 wieder in Schweden Steuern zahlte: Kamprad hatte sein Heimatland damals verlassen und lebte seit 1976 in der Schweiz, weil er nach eigenen Angaben die hohen Steuern daheim nicht zahlen wollte.

Von

afp

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