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11.05.2012

10:50 Uhr

Immobilienkonzern

Deutsche Wohnen profitiert von Verkäufen

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen poliert seinen Nettogewinn im ersten Quartal mit Wohnungsverkäufen kräftig auf. Zudem läuft das Vermietgeschäft besser. Bei den Quadratmeterpreisen ist Luft nach oben, heißt es.

94 Prozent des Wohnungsbestandes der Deutsche Wohnen liegen im Raum Berlin und Frankfurt. PR

94 Prozent des Wohnungsbestandes der Deutsche Wohnen liegen im Raum Berlin und Frankfurt.

FrankfurtWohnungsverkäufe bringen den Immobilienkonzern Deutsche Wohnen voran. Der Nettogewinn sei im ersten Quartal um 70 Prozent auf 14,4 Millionen Euro nach oben geschnellt, teilte das Unternehmen am Freitag mit. An Mieter und einzelne Anleger seien gut 1.000 Wohnungen verkauft worden, weitere 820 außerhalb der Kernregionen gingen an institutionelle Investoren. 94 Prozent des Wohnungsbestandes lägen nun in Berlin und der Rhein-Main-Region. Die Verkaufserlöse erhöhten sich im ersten Quartal auf 98,7 (Vorjahr: 58,0) Millionen Euro.

Aber auch das Vermietgeschäft laufe besser, erklärte das Unternehmen. Das für die Branche relevante operative Ergebnis (FFO) stieg - auch durch weitere Wohnungskäufe - um 21 Prozent auf 18,4 Millionen Euro. Die Verkaufserlöse sind beim FFO nicht eingerechnet. Zum Jahresende soll der FFO wie geplant bei 55 Millionen Euro liegen.

Bei den Mieten sieht die Deutsche Wohnen Luft nach oben. Neu vermieten ließen sich die Wohnungen in Berlin und im Raum Frankfurt zuletzt im Schnitt zu 6,89 Euro pro Quadratmeter. Im Bestand liegen die Mieten erst bei 5,70 Euro - aber auch das 3,6 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Von

rtr

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