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29.03.2012

09:48 Uhr

Immobilienkonzern

Deutsche Wohnen verdoppelt Nettogewinn

Eine starke Nachfrage nach Immobilien und einen Anstieg im Vermietungsgeschäft bescherte der Deutsche Wohnen einen Nettoplus von über 50 Millionen Euro. Das Geld könnte demnächst in einen Zukauf fließen.

Das Logo der Deutsche Wohnen. PR

Das Logo der Deutsche Wohnen.

FrankfurtDie Aktionäre des Immobilienkonzerns Deutsche Wohnen können sich über eine höhere Dividende freuen. Nach einem deutlichen Gewinnsprung will das Unternehmen für 2011 pro Aktie 23 (Vorjahr: 20) Cent ausschütten. Im vergangenen Jahr liefen die Geschäfte abermals glänzend, wie Deutsche Wohnen am Donnerstag mitteilte: Der Nettogewinn wurde mit 50,6 (23,8) Millionen Euro mehr als verdoppelt, das in der Branche maßgebliche operative Ergebnis (FFO) ohne Wohnungsverkäufe kletterte um 45 Prozent auf 47,5 Millionen.

Damit übertraf Vorstandschef Michael Zahn die eigenen Ziele deutlich. Der Konzern profitierte nicht nur von einem florierenden Vermietungsgeschäft in seinen Kernregionen Berlin und Frankfurt. Dank der starken Nachfrage nach Immobilien in der Schuldenkrise konnte er auch viele Wohnungen an Mieter oder Privatinvestoren verkaufen.

Dass Deutsche Wohnen nicht noch mehr an die Aktionäre ausschüttet, dürfte an den Wachstumsplänen liegen. Zwar war das Unternehmen bei den 21.000 Wohnungen der LBBW leer ausgegangen. Doch es laufen andere Verkaufsprozesse an, bei denen Zahn genauer hinschauen dürfte: Die BayernLB will ihre Immobilientochter GBW losschlagen und der Bund gab unlängst den Startschuss für die Privatisierung der ostdeutschen TLG Immobilien, die ebenfalls einen großen Wohnungsbestand hat. Eine Kapitalerhöhung hatte der Deutschen Wohnen im Herbst netto 180 Millionen Euro in die Kasse gespült. „Mit den Mitteln aus der Kapitalerhöhung wollen wir unser Portfolio 2012 weiter ausbauen“, kündigte Zahn an. Dann könne der FFO im laufenden Jahr auf 55 Millionen Euro steigen.

Von

rtr

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