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28.03.2012

08:55 Uhr

Immobilienkonzern

Patrizia profitiert von starkem Schlussquartal

Der Immobilienkonzern Patrizia hat 2011 einen Gewinnsprung von mehr als 30 Prozent erwirtschaftet. Der Profit stieg auf 16,7 Millionen Euro. Auch für 2012 hat das Unternehmen ambitionierte Pläne.

Eine Gebäude des Immobilienkonzerns Patrizia. Patrizia

Eine Gebäude des Immobilienkonzerns Patrizia.

MünchenDie Immobiliengesellschaft Patrizia erwartet nach einem Gewinnsprung im vergangenen Jahr weitere Zuwächse. Der Gewinn vor Steuern kletterte 2011 um 31 Prozent auf 16,7 Millionen Euro und lag damit in der vom Unternehmen angepeilten Spanne von 16 bis 17 Millionen, wie Patrizia am Mittwoch in Augsburg mitteilte. Ein starkes Schlussquartal rettete dem Konzern die Bilanz. Analysten hatten im Schnitt nur mit 15,3 Millionen Euro Profit gerechnet.

In diesem Jahr will das Management das Ergebnis um 20 Prozent steigern. Ohne Sonderfaktoren wären das gut 20 Millionen Euro. Außerdem will Firmenchef Wolfgang Egger bis 2015 auf ein verwaltetes Immobilienvermögen von über zehn Milliarden Euro kommen. Nach Abschluss der zuletzt zusammen mit zahlreichen Pensionskassen übernommenen Wohnungen der Landesbank Baden-Württemberg werden es annähernd sieben Milliarden Euro sein.

Aus dem eigenen Bestand von noch gut 7500 Wohnungen sollen dieses Jahr rund 1800 veräußert werden. 2011 waren es 1842 Einheiten, ein Plus von 2,2 Prozent. Während weniger Wohnungen im Einzelverkauf an Mieter oder Kapitalanleger gingen, florierten Blockverkäufe an Profi-Investoren, für die der deutsche Markt derzeit sehr attraktiv ist. Der Großteil der Deals ging in München über die Bühne.

Sonderfaktoren spielten auch 2011 wieder eine Rolle. Die Derivate, mit denen sich Patrizia auf Jahre niedrige Zinsen sichert, sorgten für einen positiven Beitrag von 5,1 (2010: minus 1,6) Millionen Euro, so dass der IFRS-Vorsteuergewinn auf 19,9 (11,5) Millionen in die Höhe schoss.

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Von

rtr

Kommentare (1)

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nochkeinname

28.03.2012, 10:34 Uhr

Immobilien herunterwirtschaften, schlecht sanieren / renovieren und dann für überteuertes Geld wieder verkaufen. Das dürfte die Formel für diese netto Summe an Gewinn vor Steuern sein!

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