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29.03.2011

15:05 Uhr

Immobilienmarkt

Deutsche Wohnen gehen Zukaufsgelegenheiten aus

Der verstärkte Wettbewerb auf dem Immobilienmarkt bremst die Shoppinglaune von Deutsche Wohnen. Gleichzeitig kann das Unternehmen erstmals seit zwei Jahren wieder eine Dividende auszahlen.

Der Ansturm auf Miet- und Eigentumswohnungen in Berlin sind groß. Hier eine Aufnahme aus dem Stadtteil Friedrichshain. Quelle: dpa

Der Ansturm auf Miet- und Eigentumswohnungen in Berlin sind groß. Hier eine Aufnahme aus dem Stadtteil Friedrichshain.

Frankfurt Der große Ansturm auf Miet- und Eigentumswohnungen in Berlin bringt den Immobilienkonzern Deutsche Wohnen in die Bredouille. Zwar kehrte Deutschlandszweitgrößte börsennotierte Wohnungsgesellschaft dank der boomenden Geschäfte in der Hauptstadt in die Gewinnzone zurück und wies für 2010 einen Überschuss von 24 (Vorjahr: minus 13) Millionen Euro aus.

Doch weil auf dem deutschen Immobilienmarkt immer mehr Investoren auf der Suche nach Zukäufen sind, tut sich Deutsche Wohnen mit der seit langem angekündigten Einkaufstour schwer. "Der Wettbewerb nimmt zu", stellte Vorstandschef Michael Zahn am Dienstag fest. Deutsche Wohnen wolle ihren Bestand zwar langfristig auf etwa 100.000 Wohnungen verdoppeln und sich damit an die große Konkurrentin Gagfah heranrobben. Das werde aber nicht um jeden Preis geschehen.

Beiden Anlegern herrschte Ernüchterung. Die Deutsche-Wohnen-Aktie verlor über zwei Prozent und damit stärker als der Nebenwerteindex MDax. Dabei steht der Konzern nicht nur besser da als etwa Gagfah, die 2010 erneut mit einem Nettoverlust abschloss. Die Deutsche-Wohnen-Anleger können erstmals seit zwei Jahren auch wieder mit einer Dividende rechnen: Der Konzern will für 2010 pro Aktie 20 Cent ausschütten. Das ist die Hälfte des nachhaltigen operativen Ergebnisses (FFO), das bei 33 (2009: 25) Millionen oder 40 Cent je Aktie lag.

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