Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.09.2014

14:06 Uhr

In Frankreich

Streik der Air-France-Piloten noch verschärft

In Paris streiken seit Montag die Piloten von Air France – und auch am zweiten Tag verschärft sich die Situation: Denn 60 Prozent der Flüge wurden gestrichen. Trotzdem blieb die Lage an den Pariser Flughäfen eher ruhig.

Auch am zweiten Tag müssen Passagiere mit ausfallenden Flügen rechnen: 60 Prozent der Flüge wurden gestrichen. dpa

Auch am zweiten Tag müssen Passagiere mit ausfallenden Flügen rechnen: 60 Prozent der Flüge wurden gestrichen.

ParisDer Pilotenstreik bei der französischen Fluggesellschaft Air France hat sich am zweiten Tag noch verschärft. Nachdem am Montag jeder zweite Flug ausgefallen war, wurden für Dienstag nach Konzernangaben 60 Prozent der Flüge gestrichen. An den Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Orly blieb die Lage aber ruhig. „Alle von dem Streik betroffenen Passagiere wurden im Voraus per SMS informiert“, sagte ein Flughafenvertreter. „Deswegen gibt es in den Flughäfen keine oder nur sehr wenige Passagiere in Schwierigkeiten.“

Air-France-Chef Frédéric Gagey machte den Piloten, die mit ihrem Streik gegen den geplanten Ausbau der Air-France-Billigtochter Transavia mobil machen, erste Zugeständnisse. „Wir haben Vorschläge gemacht“, sagte Gagey im Sender Europe 1. „Wir haben die Sorgen der Piloten gespürt, die sich vorstellen, dass Transavia France in Frankreich plötzlich Air France ersetzen könnte.“ Dies sei aber nicht geplant. Als Zugeständnis soll die Flotte von Transavia France in den kommenden Jahren nicht wie bisher geplant von 14 auf 37 Maschinen vergrößert werden, sondern nur auf 30 Flugzeuge.

Das sind die größten Airlines der Welt

Platz 10

Air China ist die zweitgrößte Fluggesellschaft der Volksrepublik – und die einzige zivile Linie, der es erlaubt ist, die chinesische Nationalflagge auf ihren Flugzeugen anzubringen.
Passagiere 2014: 54,58 Millionen

Platz 9

Die Lufthansa ist die größte deutsche Fluggesellschaft und befördert den Großteil ihrer Passagiere auf internationalen Flügen.
Passagiere 2014: 59,85 Millionen

Platz 8

Easyjet aus Großbritannien ist nach Ryanair die zweitgrößte Billigfluggesellschaft der Welt.
Passagiere 2014: 62,31 Millionen

Platz 7

China Eastern Airlines hat seine Basis in Shanghai, fliegt trotz des Namens nicht nur Ziele im Osten des Landes an, sondern ist sowohl in ganz China als auch internationale unterwegs.
Passagiere 2014: 66,17 Millionen

Platz 6

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair liegt im weltweiten Ranking auf Platz 6, in Europa ist aber keine Airline größer als das Unternehmen aus Dublin. Interessant: Ryanair bietet ausschließlich internationale Flüge an.
Passagiere 2014: 86,37 Millionen

Platz 5

American Airlines mit Sitz in Texas ist eine der ältesten Fluglinien der Welt, sie wurde bereits 1930 gegründet.
Passagiere 2014: 87,83 Millionen

Platz 4

Noch ein wenig älter ist United Airlines, ebenfalls aus den USA. Die Unternehmensgeschichte geht bis ins Jahr 1926 zurück.
Passagiere 2014: 90,44 Millionen

Platz 3

China Southern Airlines ist die größte Fluggesellschaft Asiens. Den Großteil ihrer Passagiere befördert die Airline auf Flügen innerhalb Chinas.
Passagiere 2014: 100,68 Millionen

Platz 2

Southwest Airlines aus den USA ist eine Billigfluggesellschaft mit Sitz in Dallas. 1967 gegründet, ist das Unternehmen Pionier des Billigflugsegments. Sie bietet fast ausschließlich Flüge innerhalb der USA an.
Passagiere 2014: 129,09 Millionen

Platz 1

Delta Air Lines gehört zu den drei verbliebenen traditionsreichen Linienfluggesellschaften in den USA. Ganz knapp verweist das Unternehmen die Southwest Airlines auf Rang zwei.
Passagiere 2014: 129,43 Millionen

Quelle: IATA

Die Pilotengewerkschaft SNPL hat zu einem Streik bis kommenden Montag aufgerufen. Der Chef der in Frankreich regierenden Sozialisten, Jean-Christophe Cambadélis, forderte am Dienstag ein Ende des Streiks. „Dieser Streik ist unangebracht wenn man die Situation des Air-France-Personals kennt“, sagte Cambadélis den Sendern BFMTV und RMC.

Von

afp

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×