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13.05.2013

13:56 Uhr

In Österreich

Preisabsprachen kommen Rewe teuer zu stehen

Der Lebensmittelhändler Rewe soll sich fünf Jahre lang bei Bier und Milchprodukten in Österreich mit seinen Lieferanten beim Preis abgesprochen haben. Als Quittung gibt es jetzt eine Millionenstrafe.

Rewe muss für Preisabsprachen in Österreich eine Millionenstrafe zahlen. AFP

Rewe muss für Preisabsprachen in Österreich eine Millionenstrafe zahlen.

WienPreisabsprachen bei Bier und Milchprodukten kommen den Lebensmittelhändler Rewe in Österreich teuer zu stehen. Das Kartellgericht verhängte am Montag ein Bußgeld von 20,8 Millionen Euro gegen das Unternehmen, wie die Wettbewerbsbehörde BWB mitteilte. Das ist eine der höchsten Kartellstrafen der vergangenen Jahre in Österreich.

Dem Einzelhändler wird vorgeworfen, zwischen 2007 und 2012 mit Lieferanten aus der Bier- und Molkereibranche Verkaufspreise abgesprochen zu haben. Besonders davon betroffen waren Milch und Käse. Die Wettbewerbshüter ermitteln in dem Fall bereits seit mehr als zwei Jahren und haben im Februar 2012 mehrere Tage lang die Konzernzentrale von Rewe International in der Nähe von Wien durchsucht. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

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Das Unternehmen erklärte, mit der Zahlung des einmaligen Bußgeldes werde ein jahrelanger Rechtsstreit vermieden. Konsumenten seien aus Sicht des Konzerns nicht zu Schaden gekommen.

Rewe ist in Österreich über die Marken Billa, Merkur, Penny, Bipa und Adeg vertreten und steuert von hier aus auch das Geschäft in Süd- und Osteuropa. Das Handelsunternehmen gehört zur genossenschaftlich organisierten deutschen Rewe-Gruppe. In Österreich erwirtschaftet die Gruppe einen Jahresumsatz von knapp acht Milliarden Euro.

Von

rtr

Kommentare (2)

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broder.redlefsen

13.05.2013, 15:11 Uhr

Da ist doch der Joschka Fischer als BERATER tätig!!!
B.R.

am003

13.05.2013, 15:42 Uhr

Gibt’s noch eine Sparte, in der keine Absprachen getroffen werden ?
Jaja, die gute Marktwirtschaft.

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