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28.05.2011

14:26 Uhr

Infrastruktur und Züge

Bahn investiert 46 Milliarden Euro

Die Deutsche-Bahn plant bis 2016 Investitionen von 46 Milliarden Euro. Der Löwenanteil soll dabei für eine Verbesserung der Infrastruktur ausgegeben werden. Ein reibungsloser Bahnverkehr wird erstmal nicht garantiert.

Bahn-Chef Grube: „In erster Linie profitieren Reisende in Deutschland." Quelle: Reuters

Bahn-Chef Grube: „In erster Linie profitieren Reisende in Deutschland."

BerlinDeutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube will die Reisenden mit Milliardeninvestitionen bei Laune halten. „Wir investieren in den nächsten 5 Jahren 46 Milliarden Euro. 34 Milliarden fließen in die Infrastruktur, auch in eine bessere Reiseinformation oder in Sicherheitsmaßnahmen, und 12 Milliarden in neue Züge“, versprach Grube in der „Berliner Zeitung“. Darin sei der Sechs-Milliarden-Auftrag für die neuen ICx-Züge noch nicht einmal enthalten.    

„In erster Linie werden davon Reisende in Deutschland profitieren“, versicherte Grube. „Das Geld wird zu 97 Prozent hier investiert. Wir werden auch in den Jahren nach 2015 dieses hohe Investitionsniveau beibehalten.“ Für die nahe Zukunft wollte Grube jedoch noch keinen reibungslosen Bahnverkehr garantieren. „Ich möchte unseren Kunden gegenüber bei der Wahrheit bleiben. Die lautet: Es wird Schritt für Schritt besser, aber es braucht seine Zeit“, sagte Grube. „Wenn ich heute sagen würde, im nächsten Jahr wird alles gut, wäre das gelogen.“ Erst ab 2014 habe die Bahn deutlich mehr Züge zur Verfügung. „Das wird sich spürbar auswirken“, sagte Grube.

Von

dapd

Kommentare (2)

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steuerzahler

28.05.2011, 18:37 Uhr

was nimmt sich dieser herr grube eigentlich heraus.die bahn
gehört doch dem Volk und nicht herrn grube.ich bezeifle ob
die menschen in baden-würtenberg bzw.stuttgart das überhaupt
wollen.das ganze projekt ist doch mit enormen geldsummen
verbunden und der steuerzahler soll die wünsche des herrn
gruber bezahlen.wo sind denn wir eigendlich in einer bananenrepublik oder einer diktatur?

h.morun

28.05.2011, 19:52 Uhr

Bei 50 Milliarden Investitionssumme kömmen locker mal 500 Millionen Schmiergeld zusammen.
1 % sind da noch sehr gering geschätzt.

Siemsn hat da Erfahrung. Und an Siemens gehen die Aufträge.

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