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06.05.2011

12:15 Uhr

International Airlines Group

Iberia und British Airways machen weniger Verlust

Nach ihrem Zusammenschluss zur International Airlines Group (IAG) im Januar haben Iberia und British Airways deutlich weniger Verluste gemacht als jeweils im Vorjahr. Trotzdem stehen noch Sparmaßnahmen an.

Flugzeuge von British Airways und Iberia. Quelle: Reuters

Flugzeuge von British Airways und Iberia.

London Der Zusammenschluss von British Airways und der spanischen Fluglinie Iberia scheint sich auszuzahlen: In ihrer ersten gemeinsamen Quartalsbilanz seit der endgültigen Vereinigung im Januar verzeichnete die neu entstandene International Airlines Group (IAG) im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Verluste.

Vor allem gestiegene Passagierzahlen in der Ersten Klasse hätten die Einnahmen in den ersten drei Monaten 2011 um 15 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro in die Höhe getrieben, teilte die IAG am Freitag in London mit. Die Verluste vor Steuern lagen bei 47 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2010 hatte das Minus noch 273 Millionen Euro betragen.

Steigende Benzinkosten und die Katastrophen in Japan sowie die Unruhen im Nahen Osten und in Nordafrika belasten allerdings das Geschäft. Im Gesamtjahr dürfte der Gewinn daher um 90 bis 100 Millionen Euro niedriger ausfallen als zuvor erwartet, fürchtet das Management. Dennoch will IAG-Chef Willie Walsh den operativen Gewinn 2011 deutlich steigern. Dazu sollen steigende Durchschnittserlöse ebenso beitragen wie Sparmaßnahmen im Konzern. Dabei machen der IAG ähnlich wie der Lufthansa vor allem die Strecken innerhalb Europas Sorgen. Hier sei der Wettbewerb weiterhin sehr stark.

Die Fluglinien Iberia und British Airways hatten sich im Januar endgültig zusammengeschlossen, fliegen aber unter ihren eigenen Markennamen weiter. Durch die Verbindung sollen im fünften Jahr rund 400 Millionen Euro eingespart werden. Die IAG ist nun die drittgrößte Fluggesellschaft Europas und hat weitere Expansionspläne angekündigt. Angeblich soll es eine Liste mit zwölf Übernahmekandidaten geben, die gekauft werden könnten.

Von

dpa

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