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16.01.2006

15:50 Uhr

Internationale Möbelmesse

Preise für Möbel steigen

Die internationale Möbelbranche trifft sich zur Messe in Köln. Für das laufende Jahr erwartet der Verband der deutschen Möbelindustrie ein Umsatzplus von bis zu 2 Prozent. Der Kunde muss für häusliche Einrichtungsgegenstände künftig allerdings tiefer in die Tasche greifen.

HB KÖLN. Mehr Farbe und neuen Luxus für die Wohnung verspricht die heute in Köln gestartete internationale Möbelmesse „imm cologne“. „Die Farben werden peppiger und das Thema Technik spielt bei der diesjährigen Möbelmesse eine große Rolle“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), Dirk-Uwe Klaas, zum Start der internationalen Leitmesse. Bis zum 22.Januar präsentieren mehr als 1 300 Aussteller aus über 50 Ländern ihre Neuheiten zu den Themen Möbel und Design.

Verbraucher müssen sich künftig nach den Worten von Klaas auf höhere Preise für die Inneneinrichtung der Wohnung einstellen. „Möbel werden um drei bis fünf Prozent teurer“, sagte Klaas. Die Preissteigerungen betreffen den Angaben zufolge Designmöbel, aber auch Produkte im Niedrigpreissegment. Die Erhöhungen seien durch erhöhte Preise der Vorlieferanten und als Inflationsausgleich nötig, sagte Klaas.

Der Umsatz der Branche werde nach Erlösen von 20,4 Milliarden Euro 2005 im laufenden Geschäftsjahr um bis zu zwei Prozent wachsen, sagte Klaas. „Für das laufende Jahr erwarten wir einen Stopp des Stellenabbaus“. Nach 110 000 Beschäftigten in der Möbelindusrie 2004 schrumpfte die Zahl 2005 auf 104 000. Mit dem Start der Möbelmesse wurden zugleich mit einem Festakt die neuen Hallen der Koelnmesse nach rund eineinhalbjähriger Bauzeit eröffnet. „Wir betrachten die neue Kölnmesse als einen qualitativen Quantensprung. Wir haben nicht in mehr Fläche sondern in mehr Qualität investiert“, sagte Koelnmesse-Chef Jochen Witt. Mit 284 000 Quadratmetern sei das Messegelände das viertgrößte der Welt.

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