Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.12.2013

16:41 Uhr

Internet-Versandhändler

Amazon wehrt sich gegen Kritik an Arbeitsbedingungen

Immer wieder kritisiert die Gewerkschaft Verdi die Arbeitsbedingungen bei Amazon. Mit Streiks in den Versandzentren sollen höhere Gehälter durchgesetzt werden. Nun hat das Unternehmen die Kritik erneut zurückgewiesen.

Die Gewerkschaft Verdi will erreichen, dass Amazon die Beschäftigten in den Logistikzentren nach dem Tarifvertrag des Einzelhandels entlohnt. Amazon legt die Logistikbranche zugrunde. dpa

Die Gewerkschaft Verdi will erreichen, dass Amazon die Beschäftigten in den Logistikzentren nach dem Tarifvertrag des Einzelhandels entlohnt. Amazon legt die Logistikbranche zugrunde.

MünchenAmazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber hat erneut Kritik an den Arbeitsbedingungen bei dem Internet-Versandhändler zurückgewiesen. „Der Großteil unserer Mitarbeiter ist mit seinem Arbeitsplatz sehr zufrieden“, sagte Kleber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitag). „Für uns ist es essentiell, dass es fair zugeht und motivierte Mitarbeiter dazu beitragen, dass die Arbeit in unseren Logistikzentren reibungslos abläuft.“ Die Gewerkschaft Verdi hat in den vergangenen Monaten immer wieder die Arbeitsbedingungen bei Amazon angegriffen und versucht, mit Streiks in den Versandzentren höhere Gehälter durchzusetzen.

Vor allem will die Gewerkschaft erreichen, dass Amazon die Beschäftigten in den Logistikzentren nach dem Tarifvertrag des Einzelhandels entlohnt. Amazon legt aber die Logistikbranche zugrunde – und will davon auch nicht abrücken. „In unseren Logistikzentren beraten wir ja keine Kunden, sondern packen Pakete“, sagte Kleber.

Einzelhandel & E-Commerce: Amazon verliert seine Spitzenposition

Einzelhandel & E-Commerce

Amazon verliert seine Spitzenposition

Zum ersten Mal seit Jahren ist Amazon nicht mehr der beliebteste Händler in Deutschland. Dem Online-Versender machen schlechte Schlagzeilen zu schaffen. Auf Platz eins in der Käufergunst steht jetzt ein Drogeriemarkt.

Mit einem Einstiegsgehalt von 9,55 Euro in der Stunde liege die Bezahlung am oberen Ende des branchenüblichen Verdiensts. Zudem werde oft mehr gezahlt. „Dazu kommen Boni, Weihnachtsgeld, Rentenzuschuss, kostenlose Versicherungsleistungen, und nach zwei Jahren bei uns werden Mitarbeiter zu Miteigentümern und erhalten ein Aktienpaket.“

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

derWestfale

16.12.2013, 16:47 Uhr

Typisch Verdi: Klamauk,Terror, Missbrauch gewerkschaftlicher Macht, die Handschrift des grünlackierten [...].

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×