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20.03.2014

14:10 Uhr

Jahreszahlen

Rational überrascht mit steigendem Gewinn

Der Großküchen-Ausrüster hat seine eigenen Erwartungen übertroffen: Statt Stagnation hat der Konzern einen Gewinn von vier Prozent gemacht – trotz bremsender Währungseffekte. Nun setzt Rational auf den US-Markt.

Die Rostocker Rational GmbH entwickelt Großküchen. In den USA will sie künftig auch Fast-Food-Anbieter beliefern. (Archivbild von 1997) ap

Die Rostocker Rational GmbH entwickelt Großküchen. In den USA will sie künftig auch Fast-Food-Anbieter beliefern. (Archivbild von 1997)

FrankfurtDer Großküchen-Ausrüster Rational hat seinen GewinRationaln im vergangenen Jahr überraschend gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte um fünf Prozent auf 128,3 Millionen Euro, wie der Konzern am Donnerstag in München mitteilte. Angekündigt war eine Stagnation des Gewinns. Unter dem Strich legte das Ergebnis um vier Prozent auf 97,2 Millionen Euro zu. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 461,1 Millionen Euro, vor allem dank eines starken Schlussquartals, in dem oft Kunden aus dem öffentlichen Sektor wie Krankenhäuser oder Schulen viele Kochautomaten bestellen. Bremsend wirkten dagegen Währungseffekte.

Für 2014 äußerte sich Vorstandsvorsitzender Peter Stadelmann „vorsichtig optimistisch, unseren Wachstumskurs sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis weiter fortsetzen zu können“. Der seit Jahresbeginn amtierende Konzernchef will vor allem das Geschäft in Amerika ausbauen und große Ketten wie Fast-Food-Anbieter oder die Betreiber von Supermärkten, Tankstellen und Möbelhäusern als Kunden gewinnen. So soll Rational bald auf den üblichen Wachstumspfad zurückkehren: Üblich sind bei dem erfolgsverwöhnten Spezialmaschinenbauer Umsatzzuwächse von mindestens zehn Prozent und eine Ebit-Marge zwischen 26 und 28 Prozent. 2013 ging die Rendite leicht auf 27,8 (28,2) Prozent zurück.

Die wertvollsten Fast-Food-Marken

Methodik

Einmal jährlich berechnet das US-Marktforschungsinstitut Millward Brown den Markenwert der wertvollsten Fast-Food-Ketten der Welt. Handelsblatt Online zeigt, welche Marken besonders gut abschneiden. (Stand: Mai 2013)

Platz 10

Taco Bell - Markenwert: 1,99 Milliarden Dollar

Die berühmte Burrito-Kette verkauft ihre mexikanischen Spezialitäten vor allem in den USA. Zwei Millionen Kunden und 5800 Filialen machen die Möchtegern-Mexikaner zu dem Umsatztreibern des Fast-Food-Riesens Yum!-Brands.

Platz 9

Burger King - Markenwert: 2,44 Milliarden Dollar

Was die Größe betrifft sind die Erfinder des Whoppers der größte McDonalds-Konkurrent. Beim Markenwert spielt die Burgerkette trotz 12.700 Filialen in 73 Ländern weltweit aber in einer anderen Liga.

Platz 8

Panera - Markenwert: 3,03 Milliarden Dollar

Die Backshop-Kette ist neu in den Top 10. Dort gibt es Brötchen, aber auch kleine Speisen wie Suppen. Die Kette hat mehr als 1700 Filialen in den USA und Kanada.

Platz 7

Tim Hortons - Markenwert: 3,38 Milliarden Dollar

Durch rasantes Wachstum hat die kanadische Kette in ihrem Heimatland sogar McDonald's überholt. In den 3300 Filialen werden besonders Kaffee und Donuts verkauft.

Platz 6

Chipotle - Markenwert: 4,97 Milliarden Dollar

Burritos und Tacos sind die Klassiker bei der US-Kette, die mexikanisches Essen serviert. Das Unternehmen wurde vor 20 Jahren gegründet und gehörte zwischendurch ein paar Jahre zu McDonald's.

Platz 5

Pizza Hut - Markenwert: 6,01 Milliarden Dollar

Die 12.000 Filialen der weltgrößten Pizzakette gehören ebenfalls zum Yum!-Imperium. Statt mit der klassischen italienischen Pizza feiert die Kette vor allem mit Pan-Pizzen Erfolge, die in der Pfanne serviert werden.

Platz 4

Kentucky Fried Chicken (KFC) - Markenwert: 9,95 Milliarden Dollar

Noch heute lächelt KFC-Gründer Colonel Harland Sanders von jedem Eimer mit Hähnchenflügeln, der über die Ladentheke geht. Die Kette, die ebenfalls zu Yum! gehört, steht seit mehreren Jahren in der Kritik von Tierschützern.

Platz 3

Subway - Markenwert: 16,69 Milliarden Dollar

Während Subway in den USA als beliebter Franchisepartner gilt, gingen der Sandwich-Kette in Deutschland reihenweise die Franchisenehmer von der Stange. Im Markenwert werden die US-Brötchengeber aber nur von zwei Konzernen geschlagen.

Platz 2

Starbucks - Markenwert: 17,89 Milliarden Dollar

Die Zeit des rasanten Wachstums ist vorbei. Die US-Kaffeekette wächst, aber die Wirtschaftskrise hinterlässt ihre Spuren in der Bilanz. Im Markenwert ist trotzdem keine Kaffeekette besser – und Starbucks hat im Vorjahresvergleich stark zugelegt.

Platz 1

McDonald's - Markenwert: 90,26 Milliarden Dollar

Das goldene M, Heimat von Big Mac und Chicken McNuggets, ist beim Markenwert einsam an der Spitze. Mit 34.000 Filialen in 118 Ländern gibt es kaum einen Winkel der Welt, in dem der Fast-Food-Riese nicht aktiv ist.

Die Aktionäre sollen eine Dividende von 6,00 (Vorjahr: 5,70) Euro je Anteilsschein erhalten. Davon profitiert vor allem Firmengründer und Aufsichtsratschef Siegfried Meister, der 63 Prozent der Anteile hält.

Von

rtr

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