Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.06.2017

09:31 Uhr

Jobabbau bei Nike

Adidas-Rivale vereinfacht Firmenstruktur

1.400 Mitarbeiter müssen gehen, Nike baut seine Unternehmensstruktur um. Die Zahl der Schuhmodelle soll um 25 Prozent verringert werden. Die Investoren reagieren verhalten auf die Ankündigungen.

Um künftig schneller auf Verbrauchertrends zu reagieren, will das Unternehmen die Produktionszeiten deutlich senken. AP

Nike

Um künftig schneller auf Verbrauchertrends zu reagieren, will das Unternehmen die Produktionszeiten deutlich senken.

BangaloreDer weltgrößte Sportbekleidungshersteller Nike will seine Unternehmensstruktur vereinfachen und Stellen streichen. Rund zwei Prozent der Belegschaft müssten den Konzern verlassen, teilte der amerikanische Adidas-Rivale am Donnerstag mit. Das seien rund 1.400 Mitarbeiter. Per Ende Mai hatte Nike rund 70.700 Beschäftigte. Zudem will der Sportausrüster die Zahl der Geschäftsfelder reduzieren. Mit dem Schritt seien auch Änderungen im Management verbunden.

Um künftig schneller auf Verbrauchertrends zu reagieren, will das Unternehmen die Produktionszeiten deutlich senken. Darüber hinaus soll die Zahl der Schuhmodelle um 25 Prozent verringert werden. Der Fokus liege dann auf den Hauptmarken ZoomX, AirVaporMax und Nike React.

An der Börse fiel die Reaktion der Investoren auf die Pläne verhalten aus. Die Nike-Aktien gaben an der Wall Street in einem schwächeren Marktumfeld knapp drei Prozent nach.

Enttäuschende Quartalszahlen

So sehr leidet Nike unter seinem Rivalen Adidas

Enttäuschende Quartalszahlen: So sehr leidet Nike unter seinem Rivalen Adidas

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×