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18.01.2007

14:20 Uhr

dpa-afx BERLIN/FRANKFURT. In den Tarifverhandlungen für das Kabinen- und Bodenpersonal der Lufthansa hat die Gewerkschaft Verdi das Gehaltsangebot der Fluggesellschaft abgelehnt. "Unsere Verhandlungskommission hat das Angebot geprüft und für unzureichend befunden", sagte eine Gewerkschaftssprecherin am Donnerstag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Lufthansa sei zur Abgabe eines besseren Angebots aufgefordert worden. Die Fluggesellschaft hatte für die 42 000 betroffenen Beschäftigten eine 2,3-prozentige Gehaltserhöhung ab März und für Januar und Februar eine Einmalzahlung von jeweils 200 Euro angeboten.

Die Verhandlungen sollen nun am 31. Januar und 1. Februar fortgesetzt werden, wie die Gewerkschaftssprecherin ankündigte. Verdi kritisiert sowohl den Inhalt als auch die vorgesehene Laufzeit des von Lufthansa angebotenen Vertrages. Die vorgesehene Laufzeit von 14 Monaten sei zu lange, sagte die Sprecherin. Und angesichts der Gewerkschaftsforderung von 5,8 Prozent mehr Lohn sei das angebotene Gehaltsplus von 2,3 Prozent zu gering. Statt der Einmalzahlungen fordert die Gewerkschaft eine rückwirkende Lohnerhöhung ab Januar.

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