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26.07.2013

03:28 Uhr

Kaffeehaus-Kette

Starbucks steigert Gewinn um ein Viertel

Das Starbucks-Ergebnis des dritten Quartals bringt Firmenchef Howard Schultz ins Schwärmen: Selbst in der wärmeren Jahreszeit hat der Kaffeespezialist zugelegt. Das beeinflusst auch die Pläne der Firma.

Wie vom Barista: Starbucks serviert Zahlen, die gut ankommen. dpa

Wie vom Barista: Starbucks serviert Zahlen, die gut ankommen.

SeattleDie Kaffeehaus-Kette Starbucks lockt mehr Kundschaft an. Der Umsatz mit Spezialitäten wie Caffè Latte oder Caramel Macchiato stieg im dritten Geschäftsquartal (bis Ende Juni) um 13 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar (2,8 Mrd Euro). Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Viertel auf unterm Strich 418 Millionen Dollar.

Für die Jahreszeit sei es die „beste Leistung in unserer 42-jährigen Geschichte“ gewesen, erklärte Firmenchef Howard Schultz am Donnerstag am Sitz in Seattle. Finanzchef Troy Alstead ergänzte, alle Regionen hätten zum Wachstum beigetragen. Damit meinte er auch das bisherige Sorgenkind Europa, wo die Geschäfte nach einer Stagnation wieder etwas besser liefen.

Nach Auskunft von Schultz kommen dem US-Unternehmen die jüngsten Zukäufe von Tee-, Saft- und Backprodukteherstellern zugute. Außerdem profitiert Starbucks von seiner zumeist bessersituierten Kundschaft, die sich auch in wirtschaftlichen schwächeren Zeiten den Kaffeehausbesuch nicht nehmen lässt.

Wie die Welt ihren Kaffee trinkt

36 Prozent

... trinken ihn am liebsten mit Milch.

33 Prozent

... trinken ihn mit Milch und Zucker.

21 Prozent

... trinken den Kaffee schwarz.

10 Prozent

... genießen ihren Kaffee mit Zucker.

Starbucks traut sich nun einen etwas höheren Gewinn im Geschäftsjahr zu und will auch im kommenden Geschäftsjahr zulegen. Das trieb die Aktie nachbörslich um 6 Prozent in die Höhe.

Die Kette hat ihr Angebot mittlerweile weit über Kaffee und Kuchen ausgeweitet. Dazu trug auch der Zukauf des Teehändlers Teavana bei. Starbucks hatte zuvor bereits bei einer Saftfirma und einer großen Bäckerei zugeschlagen. Zusammen mit Danone sollen Joghurts entwickelt werden, die anschließend auch im Supermarkt landen könnten.

Unter dem Namen Verismo verkaufen die Amerikaner zudem Kaffeemaschinen für Kaffeekapseln - ein boomender Markt. Dabei arbeitet Starbucks mit dem deutschen Hersteller Krüger aus Bergisch Gladbach zusammen.

Starbucks plant, im kommenden Jahr 1400 Standorte neu zu eröffnen, vor allem im asiatisch-pazifischen Raum. Zuletzt kam die Kette auf 19.200 Läden, fast 1600 mehr als vor einem Jahr. Amerika ist weiterhin mit Abstand der größte Markt.

Im wichtigsten europäischen Markt Großbritannien war das Unternehmen wegen vermeintlicher Steuertricks in die Kritik geraten. Amazon oder Google mussten sich die gleichen Vorwürfe anhören.

Kommentare (1)

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RDA

25.07.2013, 23:34 Uhr

Ob Starbuck´s wohl auch die Zahlung ihrer Ertragsteuern in Deutschland gesteigert hat? Oder machen die in Deutschland immer noch Verluste, weil sie ihre Gewinne über fragwürdige Lizenzzahlungen nach Taka-Tuka-Land transferieren und im Endeffekt nirgendwo Steuernn zahlen?
Ich kaufe meinen Kaffee jedenfalls nur noch bei mittelständischen Ketten, die keine Briefkastenfirmen zum Zwecke des Steuerdumpings betreiben.

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