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30.06.2013

10:17 Uhr

Kaffeemaschinenproduzent

Wie De'Longhi mit Cappuccino zum Milliardär wurde

Der Kaffeemaschinenhersteller De'Longhi hat in den vergangenen Jahren einen rasanten Aufstieg hingelegt. Der Aktienkurs ist seit 2007 um mehr als 250 Prozent gestiegen. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

Hersteller von Kaffeemaschinen profitieren von der weltweit wachsenden Nachfrage nach hochwertigen Koffeinprodukten. PR

Hersteller von Kaffeemaschinen profitieren von der weltweit wachsenden Nachfrage nach hochwertigen Koffeinprodukten.

Guter Kaffee wird immer mehr zu einer Frage des Lebensstils, sagt die 35-jährige Sport-Beraterin Holly Woodford. Sie nippt in einer Londoner Kaffeebar an einem Cappuccino für 2,60 Pfund (3,10 Euro). Bei ihr zu Hause steht eine Espresso-Maschine von De'Longhi, die umgerechnet gut 300 Euro gekostet hat und die mit Gourmet-Kaffee zu je 11 Euro das Päckchen gefüttert wird.

Die Begeisterung für Cappuccino und guten Kaffee hat mit dazu beigetragen dass Giuseppe De'Longhi, der Gründer und Chairman von De'Longhi, mittlerweile Milliardär ist. Der Aktienkurs des Unternehmens mit Sitz in Treviso ist seit Ende 2007 um mehr als 250 Prozent gestiegen, wodurch De'Longhi, der 67 Prozent des Konzerns besitzt, auf ein Nettovermögen von mindestens 1,5 Milliarden Euro kommt.

Das geht aus dem Bloomberg Billionaires Index hervor. Nach Verkaufszahlen ist das Unternehmen mittlerweile Europas drittgrößter Hersteller von Kaffeemaschinen. De'Longhi selbst ist bislang noch in keinem internationalen Wohlstands-Ranking aufgetaucht.

Die weltweit wachsende Nachfrage nach hochwertigen Koffeinprodukten hat Hersteller von Kaffeemaschinen satte Einnahmen beschert. Der Markt für Maschinen für den Hausgebrauch erreichte 2012 laut Euromonitor International ein Volumen von 6,7 Milliarden Dollar. Gegenüber 2007 ist das ein Zuwachs von 47 Prozent.

„Guten Kaffee zu trinken ist zu einer Frage des Lebensstils geworden“, bestätigt David Veal, Executive Director des Branchenverbands Speciality Coffee Association of Europe. „Menschen, die eine gute Tasse Kaffee trinken wollen, möchten diese Erfahrung auch bei sich zuhause machen – und dort treten Unternehmen wie De'Longhi auf den Plan.“

Kommentare (3)

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Nachwuchs

30.06.2013, 20:05 Uhr

Sind hier fähige Manager am Werk?

Coffeeking

01.07.2013, 10:17 Uhr

Da ich selber für dieses sehr erfolgreiche Unternehen arbeite, ist die Antwort erwartungsgemäß ein klares JA.

wolfi

19.08.2013, 09:36 Uhr

Hergestellt werden diese Maschiene, egal ob Nesspresso, De'Longhi, Siemens, Krups, ... daraufsteht doch alle von dieser unscheinbaren Firma: http://www.eugster.ch/
Oder nicht?

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