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13.10.2016

17:38 Uhr

Kaiser's Tengelmann

Gespräche um Rettung drohen zu scheitern

Die Verhandlungen über die Zukunft der Supermarktkette Kaiser's Tengelmann sind ins Stocken geraten – sagen Insider. Nur Verhandlungstaktik? Eigentlich hatten die Beteiligten bis Mitte Oktober Stillschweigen vereinbart.

Die Gespräche mit Edeka, Rewe, Tengelmann, Norma und Markant halten an. Ziel ist es, die Supermarktkette zu retten. dpa

Kaiser's Tengelmann

Die Gespräche mit Edeka, Rewe, Tengelmann, Norma und Markant halten an. Ziel ist es, die Supermarktkette zu retten.

DüsseldorfDie Gespräche über die Zukunft der angeschlagenen Supermarktkette Kaiser's Tengelmann drohen Branchenkreisen zufolge zu scheitern. Die Verhandlungen der großen Supermarktketten über eine Umsetzung der Ministererlaubnis für eine Übernahme von Kaiser's Tengelmann durch Edeka seien ins Stocken geraten, sagten mehrere Insider am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Sie seien in einer schwierigen Phase.

Das Schicksal von Kaiser's Tengelmann mit mehr als 15.000 Beschäftigten hänge am seidenen Faden, hieß es. Es sei mehr als fraglich, ob sich die Parteien doch noch zusammenraufen könnten. Die Verhandlungen seien aber noch nicht abgebrochen worden. Die beteiligten Unternehmen wollten sich nicht äußern oder waren nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Nach Spitzentreffen: Rettung von Kaiser's Tengelmann ist wieder möglich

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Rettung von Kaiser's Tengelmann ist wieder möglich

Neue Hoffnung für Kaiser's Tengelmann: Die Spitzenmanager wollen nun doch die Ministererlaubnis von Sigmar Gabriel zur Übernahme der Kette durch Edeka umsetzen. Bis zum 17. Oktober soll eine Einigung erzielt werden.

Die Chefs der großen Supermarktketten Edeka, Rewe, Tengelmann, Norma sowie die Handelskooperation Markant hatten sich der Gewerkschaft Verdi zufolge bei einem Spitzentreffen in der vergangenen Woche auf das Ziel verständigt, die Ministererlaubnis für die Komplett-Übernahme von Kaiser's Tengelmann durch Edeka doch noch umzusetzen.

Die Edeka-Konkurrenten Rewe, Norma und die Handelskooperation Markant sollen dazu ihre juristischen Beschwerden gegen die Sondererlaubnis von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel zurücknehmen. Die Einzelhändler feilschen nun um Details. Bis zum 17. Oktober solle eine einvernehmliche Lösung gefunden werden, hatte die Gewerkschaft Verdi weiter mitgeteilt. Die beteiligten Parteien haben Stillschweigen vereinbart.

Von

rtr

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