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09.11.2016

16:56 Uhr

Kaiser's Tengelmann

Verhandlungen zwischen Edeka und Rewe auf Montag vertagt

Die Hängepartie bei Kaiser's Tengelmann geht weiter: Noch immer feilschen die Konkurrenten Edeka und Rewe um eine Einigung. Die 15.000 Mitarbeiter der Supermarktkette müssen weiter zittern.

Die Gespräche über die Zukunft der Supermarktkette wurden erneut vertagt und sollen nun an diesem Montag fortgesetzt werden. dpa

Kaiser's Tengelmann Markt

Die Gespräche über die Zukunft der Supermarktkette wurden erneut vertagt und sollen nun an diesem Montag fortgesetzt werden.

Mülheim/RuhrDie Verhandlungen zur Zukunft von Kaiser's Tengelmann sind erneut vertagt worden. Die Gespräche sollen nun an diesem Montag fortgesetzt werden, hieß es am Mittwoch aus Kreisen. Ursprünglich war eine Einigung noch in dieser Woche angestrebt worden. Die über 15.000 Beschäftigten der hoch verschuldeten Supermarktkette hoffen auf einen Kompromiss. Die Gespräche zwischen den Konkurrenten Edeka und Rewe gelten als schwierig.

In Schlichtungsgesprächen hatten sich die Parteien zuvor darauf geeinigt, dass Rewe nach der Übernahme der Supermarktkette durch Edeka einen Teil der Tengelmann-Filialen in Berlin erhalten sollte. Im Gegenzug sollte Rewe seine Klage gegen die Ministererlaubnis von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) zurückziehen. Zuvor hatten bereits die Wettbewerber Norma und Markant ihre Klagen zurückgezogen.

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Rewe will seine Beschwerde gegen die Ministererlaubnis vor dem Oberlandesgericht ruhen lassen. Eigentlich sollte das Hauptverfahren am 16. November starten. Das Vorgehen lässt an einer schnellen Einigung zweifeln.

Insgesamt geht es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur um Geschäfte mit einem Umsatzvolumen von 300 Millionen Euro. Die Verteilung der Filialen war dabei zunächst offen geblieben und muss nun in den Verhandlungen geklärt werden.

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