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06.07.2013

14:25 Uhr

Kartellverfahren

Zwei Bierkonzerne als Kronzeugen

Die Kartellermittlungen wegen des Verdachts auf Preisabsprachen bei den sogenannten Fernsehbieren stehen vor dem Abschluss. Die Unternehmen Bitburger und Inbev, zu dem auch Beck's gehört, sind als Kronzeugen beteiligt.

Bierabfüllung bei Beck & Co. Als Kronzeuge kann der Konzern auf Strafrabatt hoffen. dpa

Bierabfüllung bei Beck & Co. Als Kronzeuge kann der Konzern auf Strafrabatt hoffen.

MünchenDie Ermittlungen des Bundeskartellamtes wegen des Verdachts auf Preisabsprachen bei großen Bierbrauern stehen vor dem Abschluss. Das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtete am Samstag vorab aus seiner neuen Ausgabe, zwei der verdächtigen Firmen hätten ausgesagt und gälten nun als Kronzeugen.

Eines der Unternehmen ist laut „Focus“ der internationale Konzern Inbev mit Marken wie Beck's oder Hasseröder. Laut Bericht räumten mehrere Manager des Konzerns bereits im Herbst 2011 die illegalen Absprachen ein. Dank der Kronzeugenregelung müsse Inbev kein Bußgeld zahlen. Das andere Unternehmen ist laut Bericht die Bitburger Braugruppe, die im vergangenen Sommer ein schriftliches Geständnis übermittelt habe. Sie könne auf einen Strafrabatt hoffen.

Das Verfahren richtet sich gegen elf Brauereien und einen Verband. Kartellamtspräsident Andreas Mundt hatte kürzlich angekündigt, die Ermittlungen zu den so genannten Fernsehbieren – also Biermarken, die durch Fernsehwerbung allgemein bekannt sind – würden noch in diesem Jahr abgeschlossen. Es drohen Bußgelder in dreistelliger Millionenhöhe.

Von

afp

Kommentare (1)

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Nachwuchs

06.07.2013, 20:18 Uhr

Wozu Absprache? Ich habe den Eindruck als Laie gewonnen: 10000 verschiedene Sorten (Etiketten) und nur 1 Geschmack. Sollte alles nur aus einer Produktion stammen?

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