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26.03.2012

16:13 Uhr

Kaufinteresse

Zwei Investoren wollen Müller-Brot übernehmen

Zwei Investoren haben Interesse an der Großbäckerei Müller-Brot bekundet. Sie sind laut Insolvenzverwalter an der Übernahme des ganzen Unternehmens interessiert. Die Produktion war wegen Hygienemängeln gestoppt worden.

Das Backverbot für Müller-Brot bleibt vorerst in Kraft. dpa

Das Backverbot für Müller-Brot bleibt vorerst in Kraft.

NeufahrnDie wegen schwerer Hygienemängel geschlossene Großbäckerei Müller-Brot hat womöglich doch eine Zukunft. Es gebe zwei Investoren, die an der Übernahme des Unternehmens als Ganzes interessiert seien, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Hubert Ampferl am Montag mit. „Erfreulicherweise sind die beiden strategischen Investoren weiterhin bereit, nicht nur das Filialnetz, sondern unter bestimmten Umständen auch die Produktionsanlagen zu übernehmen“, sagte Ampferl.

Er erwartet aber ein Signal der Lebensmittelbehörden, „dass sie die Produktion frei geben, wenn der Investor die bisher angezweifelte Nachhaltigkeit des bereits aufgesetzten Hygienekonzepts sicherstellt“.

Denkbar sei eine Lösung, bei der ein Investor zunächst das Filialnetz übernimmt und sich zugleich auf die Übernahme der Produktionsanlagen in Neufahrn bei Freising verpflichtet, sobald die Genehmigung der Gesundheitsbehörden für die Wiederaufnahme der Produktion vorliegt.

Ende März läuft das Insolvenzgeld für die 1250 Mitarbeiter aus. So lange zahlt die Agentur für Arbeit die Löhne der Beschäftigten. Vor einer Woche hatte das Landratsamt Freising den seit Ende Januar bestehenden Produktionsstopp bestätigt, nachdem bei einer fast ganztägigen Begehung erneut Ungeziefer gefunden worden war.

Von

dpa

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