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26.01.2005

15:34 Uhr

Kein Kommentar seitens Lufthansa zu eigenem BMI-Anteil

Bishop will sich nicht von Anteil an Fluglinie BMI trennen

Der Mehrheitsanteil der britischen Fluglinie bmi (ehemals British Midland) steht nach Angaben aus britischen Branchenkreisen nicht zum Verkauf.

HB LONDON. Es sei höchst unwahrscheinlich, dass sich BMI-Eigner Michael Bishop derzeit von seinen 50 Prozent trennen würde, hieß es am Freitag in London aus den Kreisen. Am Vortag war nach einem Medienbericht spekuliert worden, die Deutsche Lufthansa wolle sich von ihren 30 Prozent an VM trennen, um im Falle eines Rückzugs von Bishop nicht dessen 50-Prozent-Anteil zu einem bereits vereinbarten Festpreis von umgerechnet mehr als 300 Millionen Euro kaufen zu müssen.

Eine solche Kaufverpflichtung war den Kreisen zufolge 1999 beim Einstieg von Lufthansa bei der damaligen British Midland vereinbart worden. Ein Ausstieg Bishops sei unwahrscheinlich, da die Fluglinie sich derzeit gerade nach mehreren Jahren mit Verlusten wieder auf dem Weg zu einer positiven Bilanz befindet, hieß es in den Kreisen weiter.

Lufthansa soll einem britischen Zeitungsbericht zufolge bereits Kontakt zu den Konkurrenten British Airways und Virgin Atlantic aufgenommen haben. Allerdings gilt in Branchenkreisen allenfalls Virgin als ein für Lufthansa interessanter Käufer. Mit BMI verfügt Lufthansa über seinen einzigen britischen Partner auf dem größten europäischen Flughafen London-Heathrow. Diese Partnerschaft könne möglicherweise mit Virgin fortgesetzt werden, hieß es. Lufthansa hatte die Spekulationen über einen Verkauf des BMI-Anteils nicht kommentiert.

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