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06.01.2007

16:25 Uhr

Keine Stellungnahme

Fraport steigt als Gesellschafterin des Saarbrücker Flughafens aus

Die Flughafen- Betreibergesellschaft Fraport will als Mehrheitsgesellschafterin des Saarbrücker Flughafens aussteigen.

HB SAARBRÜCKEN. Das Unternehmen werde in diesem Jahr seinen Anteil von 51 Prozent an der Flughafen Saarbrücken Betriebsgesellschaft mbH zurückgeben, teilte das saarländische Wirtschaftsministerium am Samstag mit. Es bestätigte damit einen Bericht der „Saarbrücker Zeitung“. Die anderen 49 Prozent hält das Land. „Von einem Ausstieg der Fraport aus dem Flughafenbetrieb kann aber keine Rede sein“, sagte Ministeriumssprecher Holger Schmitt der dpa. Vielmehr solle die Airport-Betreiberin weiterhin das Management des Flughafens übernehmen. Das saarländische Kabinett werde sich voraussichtlich bei seiner nächsten Sitzung am kommenden Dienstag mit dem Thema befassen. Von der Fraport AG war keine Stellungnahme zu bekommen.

Der Flughafen Saarbrücken ist im vergangenen Jahr aufgrund einer verstärkten Konkurrenz durch den nur rund 40 Kilometer entfernten Zweibrücker Airport in Turbulenzen geraten. Die Zahl der Passagiere sank von mehr als 487 000 im Jahr 2005 auf 421 000 im vergangenen Jahr. Die saarländische und die rheinland-pfälzische Landesregierung suchen seit längerem Möglichkeiten für eine Kooperation der beiden stark subventionierten Flughäfen Saarbrücken und Zweibrücken. Der Billigflieger Germanwings bietet seit Mitte September vergangenen Jahres eine tägliche Verbindung von Zweibrücken nach Berlin an. Zum Sommerflugplan 2007 richtet zudem die TUI-Tochter Hapagfly regelmäßige Verbindungen in die Türkei sowie auf spanische und griechische Inseln ein. Dafür verlagert Hapagfly ihr Angebot vom Flughafen Saarbrücken nach Zweibrücken.

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