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21.01.2005

12:25 Uhr

Kette sieht „unbegrenztes“ Wachstum in China

McDonald-Burger sind besser als ihr Ruf

Die Schnellrestaurant-Kette McDonald's erwartet in den kommenden Jahren ein rasantes Wachstum auf dem chinesischen Markt. Zudem gibt es für die Branche unerwartete Rückendeckung von der Stiftung Warentest.

Ob Burger King oder McDonalds: Viele Burger sind besser als ihr Ruf. Foto: dpa

Ob Burger King oder McDonalds: Viele Burger sind besser als ihr Ruf. Foto: dpa

HB HONGKONG/BERLIN. China mit 1,3 Mrd Einwohnern sei für das Unternehmen der am schnellsten wachsende Markt außerhalb der USA, zitiert die Nachrichtenagentur AFP am Freitag Marvin Whaley, bei McDonald's für das Geschäft in Nordasien und in der Südpazifikregion zuständig. „Unsere Absicht ist es, unbegrenzt zu wachsen“, sagte er am Freitag in Hongkong. Bis zu den Olympischen Spielen 2008 wolle die Schnellrestaurantkette, die seit 1990 in China vertreten ist, die Zahl ihrer Filialen in der Volksrepublik auf 1000 von 640 erhöhen.

Ob Burger King oder McDonalds: Viele Burger sind besser als ihr Ruf, urteilten zudem die Experten der Stiftung Warentest. Von 19 getesteten Burgern aus Fast-Food-Restaurants oder dem Supermarkt wurden acht als „gut“, zehn als „befriedigend“ und einer als „ausreichend“ eingestuft, berichtet die Stiftung in ihrem neuesten Heft vom Donnerstag. „Der Cheeseburger von McDonalds ist der Testsieger. Er ist für alle Altersklassen - also Kinder, Jugendliche und Erwachsene - in den Nährwerten pro Portion gut und kann damit überall als Hauptmahlzeit eingesetzt werden und gibt noch genug Raum, einen Saft dazu zu trinken“, sagte die Projektleiterin bei Stiftung Warentest, Birgit Rehlender, der Hörfunkagentur dpa-RUFA.

Schlusslicht wurde der „Chicken Supreme“ von Burger King. Der mit 228 Gramm größte Burger sei für Kinder zu fett und zu salzig. Die Produkte aus dem Kühlregal seien meist aus fettreicherem Schweinefleisch, dennoch erhielten drei die Wertung „gut“, ebenso die drei tiefgefrorenen Burger.

Das Problem bei Fast Food seien nicht die Burger, sondern die meist in den Menüs dazu gehörenden Pommes. „Wer sich dazu noch eine Extraportion Majo bestellt, isst zu viel“, heißt es im Heft. Das Essen addiere sich dann auf rund 800 Kalorien, fast doppelt so viel, wie für eine Hauptmahlzeit für Grundschüler angebracht sei. Würden die Burger nicht täglich verzehrt und nicht zwei oder drei auf einmal, dann seien sie „ordentliche Produkte, auf keinen Fall schlechte Lebensmittel“, sagte Rehlender.

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