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04.04.2017

15:48 Uhr

KFC in Neuseeland

Hier kommt das Hähnchen bald per Post

In Neuseeland bringt die Post künftig nicht mehr nur Briefe, sondern auch Hähnchen und Fritten. Die Fastfood-Kette KFC will damit das Essen zum Kunden nach Hause liefern – vorerst aber nur probeweise.

In Peking liefert die Fastfood-Kette KFC bereits mit dem Fahrrad die Bestellungen aus – in Neuseeland soll das nun künftig die Post übernehmen. Reuters

KFC

In Peking liefert die Fastfood-Kette KFC bereits mit dem Fahrrad die Bestellungen aus – in Neuseeland soll das nun künftig die Post übernehmen.

WellingtonEssen auswählen, mit ein paar Klicks bestellen und eine halbe Stunde später klingelt der Lieferdienst an der Tür. In vielen deutschen Städten gehören die Radfahrer von Deliveroo und Foodora mittlerweile zum bekannten Bild. Neuseeland geht nun noch einen Schritt weiter: Hier soll demnächst auch die Post das Essen nach Hause bringen – und zwar Fritten und Hähnchen der amerikanischen Fastfood-Kette KFC.

Laut „New Zealand Herald“ soll die neuseeländische Post zunächst probeweise in der nordöstlichen Stadt Tauranga liefern. Für KFC sei die logistische Expertise der Post eine Chance, mehr Kunden zu erreichen, sagte der Chef des Franchise-Unternehmens Restaurant Brands, Ian Letele. Der Firma gehören die neuseeländischen Filialen der Kette, die früher Kentucky Fried Chicken hieß.

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Für die Post gehe es darum, das eigene Überleben durch neue Geschäftsbereiche zu sichern, zitierte die britische Zeitung „The Guardian“ einen Sprecher. Alle Postbehörden auf der Welt müssten sich Gedanken machen, wie es für sie weitergehe, hieß es. In Neuseeland schrumpfte die Zahl der verschickten Briefe den Angaben zufolge in den vergangenen zehn Jahren um die Hälfte.

Auch in Deutschland versuchen Fastfood-Ketten wie McDonald's und Burger King seine Kunden mit Lieferdiensten zu bedienen. McDonald's gab Ende März bekannt, künftig mit Foodora seine Burger und Pommes auszuliefern. Bis Ende 2017 sollen mehr als 200 Filialen Bestellungen annehmen, etwa in Köln, Berlin und München.

Von

dpa

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