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05.08.2012

15:42 Uhr

Kik

Edel-Optik für Textildiscounter

Textilien zu Niedrigpreisen sollen bei Kik demnächst hochwertiger präsentiert werden. Für eine Millionensumme baut der Konzern derzeit mehr als 2.000 Filialen um. Kik-Chef Arretz hat aber noch weitere Pläne.

Die gewohnte Optik einer Kik-Filiale, hier in Hamburg. Derzeit baut die Kette über 2.000 ihrer Läden um. dpa

Die gewohnte Optik einer Kik-Filiale, hier in Hamburg. Derzeit baut die Kette über 2.000 ihrer Läden um.

BerlinDer Textildiscounter Kik will mehr Präsenz in Stadtzentren zeigen und hochwertiger auftreten. „Wir wollen künftig stärker in die Innenstädte und die Lagen mit viel Laufkundschaft“, sagte Kik-Chef Michael Arretz dem Berliner „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe). Auch solle die Ausstattung der Läden hochwertiger werden. 400 Filialen seien bereits „für einen einstelligen Millionenbetrag“ modernisiert worden. Bis 2015 sollen mehr als 2.000 Filialen modernisiert werden. „Wir investieren rund 20 Millionen Euro“, sagte Arretz.

Im ersten Halbjahr diesen Jahres verdiente der Textildiscounter laut Arretz weniger als im ersten Halbjahr des Vorjahres. „Wir sind 2012 bisher nicht so stark wie 2011, weil der Druck auf die Gewinnspanne zunimmt.“ Kik schreibe aber schwarze Zahlen. Kik wolle künftig mehr Umsatz pro Filiale erzielen und die Kundenfrequenz erhöhen. „Wir freuen uns, wenn wir 2012 das Niveau des Vorjahres halten.“ Insgesamt sei der Discounter aber so zufrieden, dass er sich zutraue, zu investieren.

Kik betreibt 2600 Filialen in Deutschland und hat 17.500 Mitarbeiter. Die HH Holding, die Anteile an Kik hält, hatte in der vergangenen Woche mehr als 100 Filialen von Schlecker XL und Ihr Platz übernommen. Aus 20 bis 30 Läden sollen nach Angaben von Arretz Kik-Filialen werden.

Von

afp

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