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10.08.2012

09:38 Uhr

Konjunktur

Österreichische Post bekräftigt Prognose

Trotz mauer Konjunkturaussichten hält die Österreichische Post an ihrer Prognose fest: Es soll gelingen, eine stabile Umsatzentwicklung zu erzielen. Die Firma kämpft mit dem schrumpfenden Briefgeschäft.

der Österreichische Post AG Chef Anton Wais. Reuters

der Österreichische Post AG Chef Anton Wais.

WienDie Österreichische Post hält trotz mauer Konjunkturaussichten an ihrer Prognose fest. "Für das Gesamtjahr 2012 ist von einem zurückhaltenden konjunkturellen Umfeld auszugehen. Es sollte jedoch gelingen, eine stabile bis leicht positive Umsatzentwicklung auf vergleichbarer Basis zu erzielen", sagte Firmenchef Georg Pölzl am Freitag. Zudem strebt das Unternehmen eine Verbesserung beim operativen Ergebnis (Ebit) an.

Im ersten Halbjahr stieg der operative Gewinn den Angaben zufolge um 13,5 Prozent auf 92,2 Millionen Euro, während der Umsatz um 3,1 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zulegte.

Das österreichische Unternehmen, das immer noch mehrheitlich in Staatsbesitz steht, erwirtschaftet rund 70 Prozent seines Umsatzes und fast den kompletten Gewinn im Heimatmarkt Österreich. Der Konzern ist aber darüber hinaus in Deutschland, Polen, Ungarn, der Slowakei, Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Rumänien und Bulgarien vertreten. Wie die internationale Konkurrenz kämpft die Firma mit einem schrumpfenden Briefgeschäft, in dem die Konzerne seit Jahren den Wettbewerb durch den kostenfreien E-Mail-Verkehr zu spüren bekommen. Für Zuwächse sorgt allerdings, dass viele Menschen vermehrt über Internet einkaufen und die Waren dann über Paketdienste ausgeliefert werden.

Von

rtr

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