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21.10.2013

11:21 Uhr

Konsumgüter

Staat verdient weiterhin bestens am Rauchen

Der Absatzmarkt für Zigaretten ist nicht mehr das Traumland früherer Tage, dennoch kassiert der Staat durch die Tabaksteuer weiter kräftig mit. Das liegt auch an den Steuererhöhungen zu Jahresbeginn.

Zigarettenqualm steigt aus dem Mund eines Mannes: Im dritten Quartal nahm im Jahresvergleich die Anzahl der versteuerten Zigaretten nur noch leicht zu. dpa

Zigarettenqualm steigt aus dem Mund eines Mannes: Im dritten Quartal nahm im Jahresvergleich die Anzahl der versteuerten Zigaretten nur noch leicht zu.

WiesbadenTrotz leicht sinkender Absatzmengen verdient der deutsche Staat an der Tabaksteuer weiterhin prächtig. Im dritten Quartal dieses Jahres lag der Verkaufswert der versteuerten Tabakwaren mit 6,7 Milliarden Euro rund 3,3 Prozent über dem Vergleichswert aus dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte.

Nach deutlichen Steuererhöhungen zu Jahresbeginn waren in der ersten Jahreshälfte Absatz und staatliche Einnahmen zunächst zurückgegangen. Die Industrie hatte die Steuererhöhungen erst mit Verzögerung an die Konsumenten weitergegeben und zur Jahresmitte den Päckchenpreis um etwa 20 Cent erhöht. Weitere jährliche Steuererhöhungen bis zum Jahr 2016 sind bereits beschlossen.

Im dritten Quartal nahm im Jahresvergleich die Anzahl der versteuerten Zigaretten nur noch leicht um 0,2 Prozent auf rund 22 Milliarden Stück ab. Auch die Zahl der versteuerten Zigarren (-2,8 Prozent) und die Menge des Feinschnitts (-3,9 Prozent) gingen zurück. Einen Zuwachs von 7,6 Prozent registrierten die Statistiker hingegen beim Pfeifentabak.

Von

dpa

Kommentare (1)

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pendler

21.10.2013, 11:59 Uhr

Der Raucher ist eben eine willkommen Michkuh, die man melken kann, ohne Ende.

Er zahlt mehr Steuern und ist auch billiger für die Krankenkassen. Auch wenn es die Medien gerne anders darstellen, aber der Raucher nimmt deutlich weniger Krankenkassenleistungen in Anspruch, als die Nichtraucher.

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