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25.10.2013

19:25 Uhr

Konsumgüterkonzern

Procter & Gamble erwartet kräftigen Gewinnschub

Der Konzernumbau bei Procter & Gamble zeigt Wirkung: Das Unternehmen rechnet mit einem deutlichen Gewinnschub im zweiten Halbjahr. Anleger setzen große Hoffnung in den zurückgekehrten P&G-Chef A.G. Lafley.

Im Mai war der langjährige P&G-Chef A.G. Lafley zu dem Unternehmen zurückgekehrt. Ihm trauen die Anleger zu, den Konzern internationaler auszurichten, neue Produkte zu entwickeln und auf die weltweit verhaltene Verbraucherstimmung zu reagieren. ap

Im Mai war der langjährige P&G-Chef A.G. Lafley zu dem Unternehmen zurückgekehrt. Ihm trauen die Anleger zu, den Konzern internationaler auszurichten, neue Produkte zu entwickeln und auf die weltweit verhaltene Verbraucherstimmung zu reagieren.

CincinnatiNach einem soliden Auftakt in das neue Geschäftsjahr sieht sich der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble auf bestem Weg zu seinen Jahreszielen. Für das zweite Halbjahr erwartet der Konzern sogar einen kräftigen Gewinnschub, hieß es in einer Mitteilung am Freitag. Zwischen Juli und Ende September hatte Procter & Gamble den Nettogewinn um knapp 8 Prozent auf 3 Milliarden US-Dollar (2,2 Mrd Euro) gesteigert. Die Erlöse hatten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 2 Prozent auf 21,2 Milliarden Dollar zugelegt.

Seit 2012 hat sich der Anbieter von Fairy-Spülmittel, Wella-Haarpflege, Braun-Elektrogeräten und Pampers-Windeln einem umfassenden Konzernumbau verschrieben. Mehr als 7000 Stellen wurden seither gestrichen und die US-Firma hat den Rotstift bei Marketing- und Produktionskosten angesetzt.

Im Mai war der langjährige P&G-Chef A.G. Lafley zu dem Unternehmen zurückgekehrt. Ihm trauen auch die Anleger zu, den Konzern internationaler auszurichten, neue Produkte zu entwickeln und auf die weltweit verhaltene Verbraucherstimmung zu reagieren. Lafley teilte mit: „Wir fokussieren uns weiterhin auf den Ausbau von Innovation und Produktivität.“ Von Juli bis September stiegen die Erlöse des Beiersdorf-Konkurrenten um rund zwei Prozent auf 21,21 Milliarden Dollar.

US-Wettbewerber wie der Zahnpastahersteller Colgate-Palmolive und Kleenex-Anbieter Kimberly-Clark hatten zuletzt ebenfalls mehr umgesetzt und verdient.

Von

dpa

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