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09.01.2004

15:40 Uhr

Konzernumsatz steigt 2003 um 5,7 Prozent

Metro legt dank Auslandsgeschäft zu

Deutlich konnte der Handelskonzern Metro seinen Konzernumsatz im vergangenen Jahr steigern. Dies gelang vor allem Dank expandierender und gut laufender Auslandsgeschäfte.

HB DÜSSELDORF. Der Handelsriese Metro hat dank expandierender und gut laufender Auslandsgeschäfte im vergangenen Jahr seinen Umsatz auf 53,6 Milliarden Euro erhöht.

Europas drittgrößter Handelskonzern erreichte mit einem währungsbereinigten Plus von 5,7 Prozent das angepeilte Ziel einer Umsatzsteigerung um mindestens 5,5 Prozent. An der Ergebnisprognose für das abgelaufene Jahr hielt Metro-Chef Hans-Joachim Körber am Freitag fest. Analysten zeigten sich von den Zahlen wenig überrascht, dennoch führte die Metro-Aktie zwischenzeitlich die Liste der Dax-Verlierer an.

„An unserer Erwartung beim Ergebnis je Aktie halten wir fest“, sagte Körber. „Wir gehen weiterhin auch auf Grund des guten Geschäftsverlaufs im Ausland von einem Anstieg im oberen Bereich von sechs bis zehn Prozent aus.“ Mit der operativen Entwicklung im vierten Quartal sei er insgesamt zufrieden, sagte der Metro-Chef weiter.

Im vierten Quartal konnte Metro den Angaben zufolge den Umsatz um 3,6 Prozent steigern. In Deutschland stieg er trotz eines verhaltenen Weihnachtsgeschäfts im gleichen Zeitraum um 1,3 Prozent, während er im Ausland deutlich um 10,4 Prozent zulegte. Metro verbuchte im vierten Quartal 47,7 (Vorjahresquartal: 46,5) Prozent seines Umsatzes im Ausland.

Wesentlichen Anteil an der Umsatzsteigerung im Ausland hatte das Großhandelsgeschäft (Cash & Carry) als größter Umsatzbringer des Konzerns. In den Elektronikmärkten (Saturn/Media Markt) habe sich das Umsatzwachstum im Ausland ebenfalls beschleunigt. In Deutschland verzeichneten die Elektronikmärkte den Angaben zufolge zwar ein gutes Weihnachtsgeschäft, was aber nicht mehr die flächenbereinigt negative Umsatzentwicklung seit Beginn des vierten Quartals wett machen konnte. „Von der IFA-Funkausstellung in Berlin im September hatten wir uns mehr positive Signale versprochen“, erläuterte ein Sprecher.

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