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11.08.2015

09:07 Uhr

Kooperation mit Coffee Day

WMF will Indern Kaffee kochen

Noch in diesem Jahr will WMF damit beginnen, Kaffeemaschinen in der indischen Millionenstadt Bangalore zu bauen. Der Küchengeräte-Hersteller geht arbeitet dabei mit der großen Kaffeehauskette Coffee Day zusammen.

Der schwäbische Konzern will Kaffeemaschinen künftig in Indien produzieren lassen. dpa

WMF-Kaffeemaschine

Der schwäbische Konzern will Kaffeemaschinen künftig in Indien produzieren lassen.

GeislingenDer Küchengeräte-Hersteller WMF will künftig im großen Stil Kaffeemaschinen in Indien fertigen. Ab Oktober starte ein Gemeinschaftsunternehmen mit der größten Kaffeehauskette Indiens, Coffee Day, teilten die Schwaben in Geislingen an der Steige mit.

Noch in diesem Jahr sollen Kaffeemaschinen der schweizerischen WMF-Tochter Schaerer in der Nähe der Millionenstadt Bangalore für den indischen und südostasiatischen Markt entwickelt und gebaut werden.

Es gehe darum, Tausende Maschinen pro Jahr speziell für den dortigen Markt zu bauen, betonte Konzernchef Peter Feld und verwies auf die anderen klimatischen Bedingungen in Indien. WMF nutze die Vertriebsstrukturen des Partners und liefere die Technik.

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Der Küchenspezialist WMF findet nach einem Stellenabbau im vergangenen Jahr zurück in die Spur: Das Geschäft in China ist ein wesentlicher Hoffnungsträger, auch Kaffeemaschinen laufen gut.

Der Hersteller auch von Besteck und Kochtöpfen profitiert unterdessen weiter von der positiven Entwicklung in China und der anhaltend hohen Nachfrage nach Kaffeemaschinen. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um sechs Prozent auf 482,7 Millionen Euro, 2014 war er noch leicht rückläufig. Der Umsatz allein im Kaffeegeschäft sprang um 14 Prozent auf 192,2 Millionen Euro. Angaben zum Gewinn machte WMF nicht.

Der Traditionskonzern hat 2014 nach eigenen Angaben 400 Stellen abgebaut. Kürzlich hatten Finanzinvestoren WMF geschluckt und das Unternehmen wenig später von der Börse genommen.

Von

dpa

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