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15.03.2017

12:48 Uhr

Kosmetikbranche

L'Oréal will Marktführerschaft in Deutschland ausbauen

L'Oréal will in Deutschland seine Marktposition weiter ausbauen und die Konkurrenten Beiersdorf und Henkel angreifen. Der französische Kosmetikkonzern setzt dazu auf eine Offensive im E-Commerce.

„Es werden die Unternehmen erfolgreich sein, die sich dem Wandel am besten anpassen können.“ Reuters

L'Oréal

„Es werden die Unternehmen erfolgreich sein, die sich dem Wandel am besten anpassen können.“

DüsseldorfDer Kosmetikkonzern L'Oréal will den Konkurrenten Beiersdorf und Henkel in Deutschland Marktanteile abjagen. „Wir wollen auch 2017 stärker wachsen als der Markt“, kündigte Deutschland-Chef Fabrice Megarbane am Mittwoch in Düsseldorf an.

Im vergangenen Jahr habe der französische Konzern in Deutschland, seinem weltweit viertgrößten Markt, den Umsatz um vier Prozent auf über 1,25 Milliarden Euro in die Höhe geschraubt, sagte Megarbane. L'Oréal sei damit Marktführer. Der Kosmetikmarkt insgesamt sei in der Bundesrepublik um 2,3 Prozent auf rund 13 Milliarden Euro gewachsen.

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Viele Modemarken erreichen junge Zielgruppen kaum noch mit klassischer Werbung. Das macht Kooperationen mit Social-Media-Stars interessant. Die neue Art des Marketings wirkt, ist aber auch aufwendig – und teuer.

Weiter ankurbeln will der Konzern mit Marken wie Lancôme, Vichy, Garnier oder Maybelline sein Geschäft auch durch eine Offensive im E-Commerce: „Es werden die Unternehmen erfolgreich sein, die sich dem Wandel am besten anpassen können.“

L'Oréal arbeitet dabei etwa eng mit Kosmetik-Bloggern zusammen, die vor allem junge Kunden erreichen. Das spiegelt sich auch in der Verteilung der Werbeausgaben wieder. Die Marke Maybelline New York investierte etwa im vergangenen Jahr 67 Prozent ihres Werbe-Etats in die Fernsehwerbung, bereits 32 Prozent flossen in den digitalen Bereich. 2014 seien dies noch 16 Prozent gewesen – der Anteil hat sich verdoppelt.

Von

rtr

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