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13.11.2013

10:15 Uhr

Kosten für Modernisierung

Hafenkonzern HHLA kappt erneut Gewinnprognose

Im August gab der Hamburger Hafen- und Logistikkonzern HHLA noch eine optimistische Gewinnprognose aus. Doch die aktuellen Quartalszahlen zeichnen kein rosiges Bild - und das Unternehmen schraubt die Erwartungen runter.

Containerterminal „Burchardkai“ am Hamburger Hafen: Betriebsgewinn „am unteren Ende“. Reuters

Containerterminal „Burchardkai“ am Hamburger Hafen: Betriebsgewinn „am unteren Ende“.

HamburgDer Hamburger Hafen- und Logistikkonzern HHLA ächzt weiter unter den Kosten für die Modernisierung der Containerterminals. Der Hamburger Konzern grenzte nach einem Gewinneinbruch im abgelaufenen Quartal seine Gewinnprognose erneut ein. Der börsennotierte Teilkonzern Hafenlogistik erwarte nun einen Betriebsgewinn „am unteren Ende“ der angekündigten Spanne zwischen 142 und 162 Millionen Euro, erläuterte ein Sprecher. Erst im August hatte die HHLA erklärt, sie rechne mit einem Wert in der unteren Hälfte dieser Spanne.

Der Betriebsgewinn des Teilkonzerns sank im Zeitraum Juli bis September binnen Jahresfrist um fast ein Fünftel auf 37 Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt mit rund 41 Millionen gerechnet.

Der HHLA machen nach wie vor die Hängepartie bei der Elbvertiefung und hohe Kosten für die Modernisierung der Containerterminals zu schaffen. „Denn die Verzögerung der längst überfälligen Fahrrinnen-Anpassung der Elbe stellt uns angesichts der wachsenden Zahl immer größerer Schiffe vor erhebliche Herausforderungen“, sagte Konzernchef Klaus-Dieter Peters. Die Zahl der an den Kaimauern in Hamburg und dem Schwarzmeerhafen Odessa bewegten Standardcontainer stieg in den ersten neun Monaten um fünf Prozent auf 5,7 Millionen Stück.

Von

rtr

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