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15.05.2014

14:31 Uhr

Küchenausrüster

WMF steigert Umsatz und Gewinn

WMF steigert im ersten Quartal sowohl Umsatz als auch Gewinn. Derweil rechnet der Küchenausrüster im Jahr 2014 mit Belastungen aus dem angekündigten Personalabbau. WMF will bis zu 390 Stellen abbauen.

Der Küchengerätehersteller Württembergische Metallwarenfabrik AG (WMF) in Geislingen soll in Investorenhand. dpa

Der Küchengerätehersteller Württembergische Metallwarenfabrik AG (WMF) in Geislingen soll in Investorenhand.

GeislingenDer Küchenausrüster WMF hat im ersten Quartal Umsatz und Gewinn gesteigert. Die Einnahmen legten leicht um zwei Prozent auf 246,1 Millionen Euro zu. Das Betriebsergebnis (Ebit) verbesserte sich bereinigt um den Verkauf der Sparte Princess um zehn Prozent auf 24,6 Millionen Euro, wie der Hersteller von Bestecken, Kochtöpfen und Kaffeevollautomaten am Donnerstag in Geislingen mitteilte.

Per Ende März erhöhte sich der Auslandsanteil am Umsatz von 45 Prozent auf 47 Prozent. Das steht im Einklang mit der Strategie des neuen Vorstandschefs Peter Feld, der das Auslandsgeschäft stärken will. Besonders stark wuchs die Sparte Kaffeemaschinen mit plus elf Prozent auf 88,4 Millionen Euro. Der Geschäftsbereich Tisch und Küche verbesserte sich um fünf Prozent auf 109,2 Millionen Euro.

Wie angekündigt, rechnet WMF im Gesamtjahr 2014 mit Belastungen aus dem angekündigten Personalabbau. Das Unternehmen will bis zu 50 Filialen schließen und bis zu 390 Stellen abbauen. Außerdem soll die Zahl der Logistikzentren bis Ende 2015 drastisch von 33 auf 2 schrumpfen. Die IG Metall befürchtet einen weiteren Verlust von 300 bis 350 Stellen. WMF machte dazu keine Angaben und verwies auf die Gespräche mit dem Betriebsrat.

Von

dpa

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