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06.02.2014

13:13 Uhr

Küchenzubehör

Fackelmann will Hobbyköche und Profis trennen

Es braucht nicht jeder hochwertige Nudelhölzer und Rührgeräte – deshalb soll die Produktpalette sinnvoller differenziert werden: Der Küchenwarenhersteller Fackelmann will verschiedene Kunden ansprechen und expandieren.

Fliegenklatschen stellen sie auch her, wobei sie hier sicher keine Luxusvariante anstreben: Die Haushaltswarenfirma Fackelmann. dpa

Fliegenklatschen stellen sie auch her, wobei sie hier sicher keine Luxusvariante anstreben: Die Haushaltswarenfirma Fackelmann.

HersbruckDer Haushaltswarenhersteller Fackelmann will seine Marken unterscheidbarer machen und damit auch international neue Märkte erschließen. Die verschiedenen Produktlinien der Gruppe sollten klar nach Artikeln für Einsteiger, Qualitätsbewusste und ambitionierte Hobbyköche unterschieden werden können, sagte Unternehmenschef Alexander Fackelmann am Mittwochabend in Hersbruck. Fackelmann vertreibt unter anderem Backformen unter den Marken Dr. Oetker und Zenker sowie Haushaltshelfer unter den Labels Fackelmann, Nirosta und Chef'n. Hinzu kommt die Badezimmermöbelmarke Lanzet.

Fackelmann will mit seinen Marken weitere Länder erschließen. Die Anfang 2013 für den Vertrieb in Osteuropa gegründete Tochtergesellschaft in Russland entwickle sich gut. Die ebenfalls neue Niederlassung in Brasilien werde in diesem Jahr ausgebaut, in Südafrika stehe man derzeit in Übernahmeverhandlungen.

Das fränkische Unternehmen hatte seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 6,1 Prozent auf 329 Millionen Euro gesteigert. Zum Überschuss machte Fackelmann keine konkreten Angaben – der Unternehmenschef sprach von einem „soliden und auskömmlichen“ Gewinn. Während der Verkauf von Möbeln um neun Prozent zulegte, gab es bei den Haushaltsartikeln ein leichtes Minus von zwei Prozent.

Die Gruppe mit weltweit 3.500 Mitarbeitern macht 70 Prozent ihres Umsatzes im Ausland. Ein teils sehr hohes zweistelliges Wachstum verzeichnete Fackelmann in mehreren asiatischen Ländern, aber auch in Kroatien, England und Ungarn. In Europa arbeite das Familienunternehmen inzwischen mit 19 der 20 größten Handelsketten zusammen, sagte der Unternehmenschef.

In das laufende Jahr blickt Fackelmann optimistisch. „Ich erwarte in etwa das gleiche Wachstum, also wieder sechs Prozent. Ich möchte aber auch positive Überraschungen nicht ausschließen – es kann auch mehr werden, weil wir nach neuen Märkten greifen werden.“

Von

dpa

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