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04.11.2013

20:10 Uhr

Kürzungen

Kellogg streicht 2900 Stellen

Der US-Cornflakes-Hersteller Kellogg startet sein „Projekt K“ zur Kostensenkung. 2900 Mitarbeiter müssen den Konzern verlassen. Zudem strafft der Konzern seine Zulieferer-Kette. Aktionäre reagierten positiv.

Cornflakes in der Produktion bei Kellogg Deutschland in Bremen: Das US-Unternehmen baut 2900 Stellen ab. dpa

Cornflakes in der Produktion bei Kellogg Deutschland in Bremen: Das US-Unternehmen baut 2900 Stellen ab.

New YorkDer weltgrößte Cornflakes-Hersteller Kellogg reagiert mit dem Abbau von 2900 Stellen auf den verschärften Wettbewerb. Der US-Konzern mit Marken wie „Special K“ und „Frosties“ kappte am Montag zudem seine Umsatz-Prognose für das Gesamtjahr. Der Gewinn im abgelaufenen Vierteljahr lag gleichwohl höher als erwartet, auch weil frühere Kostensenkungsprogramme griffen. Die Kellogg-Aktie stieg an der Börse um rund zwei Prozent.

Der Stellenabbau sei Teil des neuen Programms „Project K“ zur Kostenkürzung, das über vier Jahre laufen solle, erklärte Kellogg. Es solle zur Stärkung der Marktposition in den angestammten Märkten und zur Steigerung des Wachstums in Schwellenländern beitragen. Unter anderem sei ein Abbau der Kapazitäten und eine Straffung der Zulieferer-Kette geplant. Zum Stellenabbau plant Kellogg einen Umfang von „sieben Prozent der Belegschaft“. Der Konzern hatte zuletzt rund 31.000 Mitarbeiter.

Im dritten Quartal stieg der Gewinn um acht Millionen auf 326 Millionen Dollar. Ohne Sonderkosten verdiente der Konzern je Aktie 95 Cent, erwartet worden waren 89 Cent. Für das Gesamtjahr stellt Kellogg nun noch ein Umsatzwachstum von vier bis fünf Prozent in Aussicht, bislang wurden fünf Prozent angestrebt.

Von

rtr

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