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05.10.2017

16:17 Uhr

Lambertz

Mit Charme und Schokolade

VonMaike Freund

Die Aachener Lambertz-Gruppe macht mit ihren Printen und Stollen nur noch ein leichtes Umsatzplus. Nun will Firmenchef Hermann Bühlbecker das Ausland erobern – und offenbart seine Kontakte zu US-Präsident Donald Trump.

Das schlechte Wetter im September und Oktober haben dem Unternehmen  Lambertz einen „Traumstart“ der Saison mit den Weihnachtsartikeln beschert. dpa

Hermann Bühlbecker

Das schlechte Wetter im September und Oktober haben dem Unternehmen Lambertz einen „Traumstart“ der Saison mit den Weihnachtsartikeln beschert.

DüsseldorfDonald Trump? Hermann Bühlbecker überlegt kurz – das kommt bei dem redegewandten Familienunternehmer der Lambertz-Gruppe sicherlich selten vor. „Es gibt eine Bekanntschaft mit dem US-Präsidenten von früher“, betont der 67-Jährige dann.„Aber ich habe mich seit der Wahl nicht um einen neuen Kontakt bemüht.“ Das sagt er und geht zur Tagesordnung über. Dabei ist das etwas Besonderes.

Denn der smarte Unternehmer mag die Nähe zur Prominenz – und nutzt sie geschickt zu Marketingzwecken für sein Unternehmen. Kaum ein Star und Sternchen, mit dem sich Bühlbecker nicht ablichten lässt. Kaum ein Politiker, Sportler oder Prominenter, den er unerwähnt lässt. Und so betont er auf der Jahrespressekonferenz seine Bekanntschaft zu Bill Clinton oder dass Angela Merkel Ex-Präsident Obama eine Keksmischung von Lambertz überreichte. Doch Trump? Der wird schnell abgehakt.

An diesem Donnerstag soll es vor allem um Zahlen gehen: Und schon schwärmt der charmante Bühlbecker vom schlechten Wetter und Nieselregen statt Altweibersommer. Denn die haben dem Unternehmen einen „Traumstart“ der Saison mit den Weihnachtsartikeln beschert. Den brauchen die Saisonartikel wie Aachener Printen und Dresdener Stollen auch.

Denn die Jahreszahlen zeigen: Der Mittelständler mit Sitz in Aachen konnte den Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr nur leicht von 651 Millionen auf 654,5 Millionen steigern. Und das auch nur dank der Jahresartikel wie Bio-Gebäck. Denn das Jahresgebäck – also Kekse, deren Verkauf nicht nur an Weihnachten gebunden sind – legten immerhin um zwei Prozent zu. Das Weihnachtsgebäck schaffte nur rund den Vorjahresumsatz.

Kommentare (1)

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Frau Anneliese Augold

05.10.2017, 18:11 Uhr

Aha, also fade Mainstream Kekse, sozusagen.

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