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19.09.2013

19:56 Uhr

Lambertz

Weihnachtsgebäck verkauft sich im Regen besser

Die Saison hätte für Lambertz kaum besser starten können. Das Weihnachtsgeschäft laufe für den Süßwarenhersteller aus Aachen „hervorragend“ – obwohl wir erst September haben. Das hat vor allem mit dem Wetter zu tun.

Bis 1976 war Lambertz ein reiner Printenhersteller für den Fachhandel. Ganzjahresartikel wie Gebäckmischungen machen mittlerweile 60 Prozent des Geschäfts aus. dpa

Bis 1976 war Lambertz ein reiner Printenhersteller für den Fachhandel. Ganzjahresartikel wie Gebäckmischungen machen mittlerweile 60 Prozent des Geschäfts aus.

AachenTrotz gestiegener Preise für Kakao, Mandeln und Marzipan, hält sich der Süßwarenhersteller Lambertz mit Preiserhöhungen zurück. „Wir warten, wie sich die Rohstoffpreise entwickeln“, sagte Alleininhaber Hermann Bühlbecker am Donnerstag in Aachen. Der Start ins Saisongeschäft mit Printen, Lebkuchen und Dominosteinen war nach Angaben des Marktführers „hervorragend“. Wenn das Wetter mitspiele und es nicht noch mehrere Wochen lang warm werde, könnte das Geschäft deutlich besser laufen als im vergangenen Jahr.

Nach einem leichten Plus im Jahr zuvor stieg der Umsatz der Lambertz-Firmengruppe im Geschäftsjahr 2012/2013 (30.6.) um 0,5 Prozent auf 562 Millionen Euro. „Wir sehen das als gutes Ergebnis, weil wir uns in einem stagnierenden Markt bewegen“, sagte Bühlbecker. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzplus von drei Prozent. Zum Ergebnis machte Lambertz keine Angaben.

In Deutschland gebe es manchmal die Diskussion, warum die ersten Dominosteine schon im September in den Regalen lägen. „Der Handel würde diese Produkte nicht Anfang September in die Regale stellen, wenn der Verbraucher sie nicht kaufen würde“, sagte Bühlbecker. Der Pro-Kopf-Verbrauch liege bundesweit stabil bei etwa einem Kilogramm in der kurzen Zeit von September bis Weihnachten.

Mit Saisonartikeln wie Printen und Lebkuchen erwirtschaftet das Aachener Familienunternehmen, das in diesem Jahr 325 Jahre alt wird, einen Umsatzanteil von 40 Prozent. Bis 1976 war Lambertz ein reiner Printenhersteller für den Fachhandel. Ganzjahresartikel wie Gebäckmischungen machen mittlerweile 60 Prozent des Geschäfts aus.

Von

dpa

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