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28.04.2015

16:00 Uhr

Lebensmittelkonzern

Währungsschwankungen bremsen Dr. Oetker

Die Bilanz von Dr. Oetker ist durchwachsen. Das Auslandsgeschäft bleibt auch weiterhin der wichtigste Antreiber des Lebensmittelriesen. Der Preisdruck und die Währungsschwankungen wirken sich negativ aus.

Die Dr. Oetker GmbH ist nur ein Teil der Oetker-Gruppe. dpa

Oetker-Zentrale in Bielefeld

Die Dr. Oetker GmbH ist nur ein Teil der Oetker-Gruppe.

BielefeldDer Lebensmittelkonzern Dr. Oetker hat für 2014 eine durchwachsene Bilanz gezogen. Konzernchef Richard Oetker sprach am Dienstag laut Mitteilung von einem befriedigenden Abschluss. Probleme bereiten dem Unternehmen wie bereits im Vorjahr der Preisdruck auf den Rohstoffmärkten und Währungsschwankungen. Der Umsatz stieg um 1,8 Prozent auf 2,16 Milliarden Euro.

Dabei bleibt das Auslandsgeschäft, wo das Familienunternehmen aus Bielefeld mehr als zwei Drittel des Geschäfts etwa mit Pudding, Tiefkühlpizza, Backzutaten oder Müsli macht, weiterhin der wichtigste Antreiber. Der Umsatz stieg hier um 2,7 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro, im Inland legte das Geschäft mit 706 Millionen Euro kaum zu. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 4,6 Prozent auf fast 11 000, davon knapp 4500 in Deutschland. 2015 sei akzeptabel angelaufen, sagte Oetker.

Die Dr. Oetker GmbH ist nur ein Teil der Oetker-Gruppe, zu der auch die Reederei Hamburg Süd, der deutsche Biermarktführer Radeberger, das Bankhaus Lampe sowie Luxushotel und zahlreiche kleinere Unternehmen gehören.

Von

dpa

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