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11.03.2016

09:00 Uhr

Ledvance

Osram-Tochter erhält ein eigenes Logo

VonAxel Höpner

Die ehemalige Siemens-Tochter Osram will sich vom traditionellen Lampengeschäft trennen. Wer die Sparte mit Glühbirnen und LED-Lampen kauft, ist noch unklar. Doch immerhin hat Ledvance jetzt ein Logo.

Osram-Erbe und Fortschrittlichkeit in einem. Osram

Ledvance-Logo

Osram-Erbe und Fortschrittlichkeit in einem.

MünchenWem das traditionelle Lampengeschäft von Osram in Zukunft gehören wird, wird sich in den nächsten Monaten entscheiden. Doch so langsam bekommt der neue Konzern mit gut zwei Milliarden Euro Umsatz ein Gesicht. Zunächst verkündete Osram den Namen: Ledvance heißt das neue Unternehmen.

Und nun präsentiert der Konzern auf der Messe Light+Building an diesem Wochenende auch das Logo – dem Handelsblatt liegt es bereits vor. In Typographie und oranger Farbe soll es sich auf das klassische Osram-Erbe beziehen. Der Lichtimpuls, den es darstellen soll, soll andererseits Fortschrittlichkeit symbolisieren. Zu der Sparte gehören neben den klassischen Glühbirnen, die eher ein Auslaufmodell sind, auch moderne LED-Lampen.

Osram-Hauptversammlung: Siemens scheitert mit Putschversuch gegen Berlien

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Siemens hat im Streit über die Ausrichtung von Osram die offene Konfrontation mit dem Chef gesucht. Der Versuch, Olaf Berlien auf der Hauptversammlung die Entlastung zu verweigern, scheiterte allerdings.

Osram-Chef Olaf Berlien hatte die Abspaltung der Sparte verkündet, die immerhin für etwa 40 Prozent des Geschäfts steht. Im abgelaufenen Quartal sank der Umsatz des Bereichs bereinigt um 5,7 Prozent auf 537 Millionen Euro. Dabei konnten Zuwächse im LED-Geschäft die weiteren Rückgänge bei den Glühbirnen abmildern. Der LED-Anteil stieg auf 27 Prozent.

Für potenzielle Interessenten hatte Osram den Datenraum geöffnet. „Der Verkaufsprozess läuft“, sagte ein Sprecher, wollte den Stand der Verhandlungen aber nicht kommentieren.

Berlien hatte vor Analysten von mehreren unverbindlichen Angeboten gesprochen. Laut Spekulationen in Industriekreisen kommen die Interessenten aus Asien und den USA. Bis zum Frühlingsende oder Frühsommer werden man mehr wissen, sagte Berlien. Osram erhofft sich vom Verkauf einen dreistelligen Millionenbetrag.

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