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23.09.2013

17:17 Uhr

Legionellen

Warsteiner Brauerei kann aufatmen

Die Warsteiner Brauerei im Sauerland kann sich freuen. Untersuchungen ergaben: Ihr Bier ist nicht mit Legionellen belastet. Derweil geht die Suche nach der Ursache für die Infektionswelle weiter.

Experten fanden bei Untersuchungen keinerlei Belastung mit Bakterien oder Legionellen. obs

Experten fanden bei Untersuchungen keinerlei Belastung mit Bakterien oder Legionellen.

Warstein/ DüsseldorfDas Bier der Warsteiner Brauerei im Sauerland ist nicht mit Legionellen belastet. Das hat das Düsseldorfer Umweltministerium am Montag noch einmal bestätigt. Im Zusammenhang mit einer hohen Legionellen-Belastung in der Abwasser-Aufbereitungsanlage der Brauerei hatte das Ministerium Bier-Proben aus der Produktion sowie vom Brau- und Frischwasser untersuchen lassen. Dabei hätten die Experten vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Ostwestfalen-Lippe keinerlei Belastung mit Bakterien oder Legionellen festgestellt.

„Wir freuen uns, dass die Unbedenklichkeit unserer Produkte erwartungsgemäß nun auch noch einmal von einer staatlichen Stelle bestätigt worden ist“, sagte ein Brauereisprecher.

Unterdessen geht die Suche nach der Ursache für die Legionellen-Infektionswelle in Warstein weiter. Seit August waren insgesamt 165 Menschen durch die Bakterien an einer Lungenentzündung erkrankt, zwei Männer starben. Legionellen kommen im Wasser vor. Die Bakterien sind für den Menschen ungefährlich, solange sie nicht eingeatmet werden.

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Der Legionellen-Befall im Abwasser von Warsteiner hat Fragen nach der Unbedenklichkeit des Bieres aufgeworfen. Das Unternehmen reagierte sofort und klärte auf. Das Schlimmste konnte so offenbar verhindert werden.

In Warstein wurden die Krankheitserreger vermutlich durch die Kühlanlage einer Firma in kleinsten Wassertröpfchen in der Umgebung verteilt und von den Erkrankten eingeatmet. Die Bakterien wurden daneben nicht nur in einem Vorklärbecken der Warsteiner Brauerei entdeckt, sondern auch in einer Kläranalage des Ruhrverbandes. Wo die Erkrankungswelle ihren Ursprung genommen hatte, ist weiter unklar.

Von

dpa

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