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10.12.2013

08:14 Uhr

Leuchtenhersteller Zumtobel

Neuer Zumtobel-Chef baut auf LED

Der Umsatz geht zurück, die Gewinne steigen: Die Umstrukturierung des österreichischen Leuchtenherstellers Zumtobel zeigt erste positive Ergebnisse. Mit der LED-Technologien stellt sich die Firma für die Zukunft auf.

Ulrich Schumacher will hoch hinaus: Der Zumtobel-Chef kann ermutigende Zahlen für sein Unternehmen vorlegen. Reuters

Ulrich Schumacher will hoch hinaus: Der Zumtobel-Chef kann ermutigende Zahlen für sein Unternehmen vorlegen.

WienDer Sparkurs zahlt sich für den österreichischen Leuchtenhersteller Zumtobel aus. Trotz eines Umsatzrückgangs im zweiten Geschäftsquartal um 3,2 Prozent auf 324,1 Millionen Euro, kletterte das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) um ein Viertel auf 24,5 Millionen Euro, wie Zumtobel am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich blieben im Zeitraum August bis September 11,7 Millionen Euro - 12,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Zumtobel ist auf die Beleuchtung von Büros, Gebäuden, Supermärkten und Straßen spezialisiert. Neben der langwierigen Umstellung auf die neue LED-Technologie hatte der Firma zuletzt die Zurückhaltung öffentlicher Auftraggeber bei der Straßenbeleuchtung sowie des Großhandels zu schaffen gemacht. „Die LED-Quote von 30 Prozent zeigt deutlich, dass unsere Marken nach anfänglichen Schwächen bei der Zukunftstechnologie LED kräftig zugelegt haben”, sagte der neue Zumtobel-Chef Ulrich Schumacher, der zugleich ein schwaches Marktumfeld in Europa beklagte.

Für das Gesamtjahr 2013/14 (Ende April) wagt der seit dem 1. Oktober amtierende CEO nur eine vage Prognose. Der Umsatz werde leicht unter dem Vorjahresniveau von 1,24 Milliarden Euro liegen. Das bereinigte operative Ergebnis werde dank der Sparmaßnahmen über dem Vorjahreswert liegen.

Von

rtr

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