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23.03.2004

08:35 Uhr

Liquidität besser als erwartet

Swiss kommt voran

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss konnte im Geschäftsjahr 2003 ihren Verlust senken und setzt den eingeschlagenen Restrukturierungskurs unvermindert fort. Dabei ist die Liquidität derzeit nach Unternehmensangaben sogar etwas besser als erwartet. Die Gesellschaft muss aber nach einem Jahr erneut einen Kapitalschnitt vornehmen, um die Bilanz in Ordnung zu halten.

HB ZÜRICH. Der Druck, einen Betriebskredit zu beschaffen, habe etwas nachgelassen, erklärte Swiss vom Dienstag weiter. Die Verhandlungen dafür ziehen sich ohnehin länger hin als erwartet. Swiss plant, den Nennwert der Aktien auf 18 von 32 Franken zu reduzieren. Dieser Schnitt wird nötig, damit das Nettoeigenkapital nach der Verbuchung des Jahresverlustes nicht unter die Hälfte des Aktienkapitals sinkt.

Ende 2003 verfügte Swiss über flüssige Mittel von 503 Mill. Franken und lag damit den Angaben zufolge über den eigenen Erwartungen. Die Mittel werden der Swiss-Planung zufolge zwar weiter abnehmen, aber am tiefsten Punkt im zweiten Quartal 2004 den Wert von 250 Mill. Franken nicht unterschreiten. Danach geht die Fluggesellschaft von „ertragreichen Sommermonaten“ aus, die zusammen mit den Kostensenkungen, die Kasse wieder füllen sollten.

Die Verhandlungen über einen Kredit als Liquiditätspuffer - die Rede ist von etwa 300 Mill. Franken - ziehen sich länger hin als als ursprünglich angenommen. Da Swiss-Flugzeuge als Sicherheit gestellt werden müssen, seien die Verhandlungen äusserst komplex. Der Zeitdruck für einen Abschluss habe sich allerdings wegen des besseren Ausgangslage gegenüber dem Beginn der Restrukturierung des Unternehmens stark verringert.

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