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07.11.2014

03:58 Uhr

Lokführer gegen Deutsche Bahn

Der Streik geht weiter

Trotz vorläufiger Anzeichen einer Annäherung gibt es keinen Vergleich im Bahnstreik. Die Richterin weist die Streikverbot-Klage der Deutschen Bahn ab. Doch damit will sich der Konzern nicht abfinden.

Streik geht weiter

„Die GDL ist auf dem Weg ihre Grundrechte durchzusetzen“

Streik geht weiter: „Die GDL ist auf dem Weg ihre Grundrechte durchzusetzen“

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FrankfurtMit einer Einstweiligen Verfügung wollte die Deutsche Bahn den Lokführerstreik stoppen. Doch das Gericht lehnte die Klage der Bahn ab: Der Streik der Lokführer ist nach einem Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt rechtens.

Laut Urteil verstößt der Arbeitskampf nicht gegen die Friedenspflicht und ist auch verhältnismäßig. "Streiks haben große Auswirkung und Schäden. Aber das ist nun einmal Wesen eines Streiks", sagte Richterin Ursula Schmidt.

Ob die Lokführer - wie von ihrer Gewerkschaft GDL geplant - bis Montagmorgen durchstreiken können, ist aber noch unklar: Die Bahn werde Berufung gegen den Spruch des Arbeitsgerichts einlegen, sagte Konzernanwalt Thomas Ubber. Die Verhandlung bei der nächsthöheren Instanz dürfte einer Gerichtssprecherin zufolge voraussichtlich am Freitag um 10.30 Uhr beginnen.

Die GDL hatte am Mittwochnachmittag mit Streiks im Güterverkehr begonnen. Seit Donnerstagmorgen ist auch der Personenverkehr betroffen. Aufgrund eines Notfahrplans fuhren der Bahn zufolge dennoch etwa ein Drittel der Züge.

Kern des Konflikts ist, dass GDL-Chef Claus Weselsky nicht mehr allein für die 20.000 Lokführer verhandeln will, sondern auch für rund 17.000 Zugbegleiter und Rangierführer. Die Vertretung dieser Gruppe beansprucht aber die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) für sich. Die Bahn wiederum lehnt konkurrierende Gehaltsabschlüsse ab.

Aus Sicht ihrer Konkurrenten trägt die Deutsche Bahn AG eine Mitschuld an der verfahrenen Lage. Bei Wettbewerbern seien parallele Tarifverträge eher die Regel denn die Ausnahme, sagte Engelbert Recker, Hauptgeschäftsführer des Nahverkehrs-Branchenverbands Mofair, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag). „Das ist nur eine Frage der betrieblichen Organisation.“

Kommentare (9)

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Herr Helmut Paulsen

06.11.2014, 21:32 Uhr

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GANZ DEUTSCHLAND SOLLTE STREIKEN, BIS MERKEL UND SCHÄUBLE ZURÜCKTRETEN !!!! Pfui CDU !!

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Herr Helmut Paulsen

06.11.2014, 21:35 Uhr

Goldman Sachs ist es gewohnt, Geld zu NULL % Zinsen geschenkt zu bekommen von FED und EZB.

DAS MUSS AUFHÖREN !!

Goldman Sachs kauft als Dankeschön dann Aktien von Facebook, Google, Apple, Microsoft, Warren Buffet und Co.

Diese spenden MILLIARDEN Dollar an NGO's wie CLINTON-FOUNDATION, GATES-FOUNDATION - die dann mit Geld sich international in Politik einmischen (New World Order).

Frau Merkel ist ihr europäischer Befehlsempfänger und Draghi ihre Gelddruckmaschine.

STEUERZAHLER - WEHRT EUCH DAGEGEN !!! DRAGHI hinter Gitter !!!

(...)

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

Herr Rene Weiß

06.11.2014, 21:45 Uhr

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