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21.03.2013

18:26 Uhr

Lufthansa

Flugbetrieb pendelt sich nach Streik wieder ein

Die Auswirkungen des Streiks der Lufthansa-Angestellten ebben ab. Bis zum Abend seien noch Unregelmäßigkeiten zu erwarten. Am Freitag liefe alles wieder planmäßig, heißt es von der Fluggesellschaft.

Allein in Frankfurt und Hamburg hatten rund 6.000 Lufthansa-Mitarbeiter ihre Arbeit niedergelegt. Reuters

Allein in Frankfurt und Hamburg hatten rund 6.000 Lufthansa-Mitarbeiter ihre Arbeit niedergelegt.

FrankfurtNach dem Verdi-Streik steuert die Lufthansa wieder auf Normalbetrieb zu. „Der Flugverkehr pendelt sich ein“, sagte ein Lufthansa-Sprecher am Donnerstag. Die Arbeitsniederlegungen dürften den Flugplan noch bis in den Abend durcheinanderbringen. Am Freitag dürfte es aber keine Auswirkungen mehr geben.

Die Gewerkschaft hatte die Lufthansa-Angestellten zu Warnstreiks aufgerufen. Schwerpunkte der Aktion waren die Flughäfen Hamburg und Frankfurt - am Rhein-Main-Airport dauerte der Ausstand bis 10.00 Uhr. Nach Angaben von Verdi haben an den beiden Airports zusammen 6.000 Lufthansa-Mitarbeiter ihre Arbeit niedergelegt. Daneben wurden auch Berlin, München, Düsseldorf und Köln bestreikt. Die Lufthansa hatte deshalb für den Vormittag so gut wie alle Flüge innerhalb Deutschlands und ins europäische Ausland annulliert - insgesamt 700 Verbindungen.

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Die Lufthansa durchlebt den größten Umbau der Konzerngeschichte – und riskiert deshalb immer wieder den Konflikt mit der Belegschaft. Die Streikschäden steigen seit Jahren. Die Saat hat die Airline selbst gelegt.

Verdi will mit dem Streik den Druck auf die Lufthansa in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen - die nächste Gesprächsrunde beginnt am Freitag. Die Gewerkschaft fordert für 33.000 Beschäftigte bei der Lufthansa 5,2 Prozent mehr Gehalt und sichere Arbeitsplätze - die Lufthansa pocht dagegen auf eine zweijährige Nullrunde. „Wir hoffen, dass die Lufthansa das Warnsignal verstanden hat und nun ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch legt“, sagte eine Verdi-Sprecherin.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Gast

21.03.2013, 20:42 Uhr

Gut gemacht Verdi! Erst wenn der letzte Lufthansa Mitarbeiter durch einen check-in Automaten ersetzt ist, das letzte Unternehmen in Pleite getrieben ist und der letzte Fluggast lieber mit dem Auto faehrt und keiner mehr den letzten verbleibenden Fluggastkontrolleur braucht, ist bestaetigt dass Gewerkschaften die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben und jegliche Anpassung ihres "Geschaeftsmodells" verpasst haben (sofern dies zum Wohl der Mitglieder und nicht nur zum Wohl der Funktionaere dienen sollte).

mitarbeiter

29.03.2013, 10:50 Uhr

das ist klar anonym du hirte dich möchte ich mal erleben wenn in deiner firma 3500 mitarbeiter gekündigt werden sollen oder bist du ein previlegierter der auch eine firma besitzt ? wenn der kollege franz den vorstand stefan lauer aus dem vorstand cickt und für ihn im rahmen des sparprogramms zwei neue vorstände benenen will uns mitarbeitern 18% lohn stehlen urlaub/weihnachtsgeld gewinnabhängig ( errechnet der vorstand )und das aussetzen der gruppensteigerung durchsetzen will und auch noch die hauptverwaltung in köln ticketabrechnung nordestedt in hamburg dicht machen und ins billige ausland verlegen will citiline von köln/bonn nach münchen verlagern will und alles ohne ersichtlichen grund dagegen tritt unsere gwerkschaft ein du schwachgeist erst einmal informieren dann kommentieren du hirte sparen ok aber das geht auch anders aber nicht so kollege franz

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