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15.10.2014

12:24 Uhr

Lufthansa

Germanwings-Piloten streiken am Donnerstag

Die Piloten der Lufthansa-Billigtochter Germanwings wollen am Donnerstag streiken. Die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit kündigte eine zwölfstündige Arbeitsniederlegung an.

Maschinen von Germanwings: Ab Donnerstagmittag sollen die Maschinen am Boden bleiben. dpa

Maschinen von Germanwings: Ab Donnerstagmittag sollen die Maschinen am Boden bleiben.

FrankfurtKurz nach den Lokführern wollen am Donnerstag die Piloten der Lufthansa-Tochter Germanwings die Arbeit niederlegen. Reisende der Lufthansa-Tochter Germanwings müssen auf Flugausfälle und Verspätungen einstellen. Im Streit um die Übergangsrente wollen die Piloten am Donnerstag ab 12.00 Uhr bis Mitternacht deutschlandweit streiken. Das kündigte die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) am Mittwoch in Frankfurt an.

Bedauerlicherweise habe Lufthansa alle Kompromissvorschläge der VC nicht aufgegriffen und mauere weiter, erklärte die Gewerkschaft: „Deswegen müssen sich die Kunden in der nächsten Zeit auf weitere Streiks einstellen“.Zuletzt hatten die Piloten bei Germanwings Ende August für sechs Stunden gestreikt. 116 Flüge fielen aus.

Insgesamt hat Cockpit seit April in sechs Streikwellen mehr als 4300 Flüge mit rund 500.000 betroffenen Passagieren ausfallen lassen. Im Tarifstreit geht es um die künftigen Übergangsrenten für 5400 Piloten und Co-Piloten der Fluggesellschaften Lufthansa, Lufthansa-Cargo und Germanwings.

Das sind die größten Airlines der Welt

Platz 10

Air China ist die zweitgrößte Fluggesellschaft der Volksrepublik – und die einzige zivile Linie, der es erlaubt ist, die chinesische Nationalflagge auf ihren Flugzeugen anzubringen.
Passagiere 2014: 54,58 Millionen

Platz 9

Die Lufthansa ist die größte deutsche Fluggesellschaft und befördert den Großteil ihrer Passagiere auf internationalen Flügen.
Passagiere 2014: 59,85 Millionen

Platz 8

Easyjet aus Großbritannien ist nach Ryanair die zweitgrößte Billigfluggesellschaft der Welt.
Passagiere 2014: 62,31 Millionen

Platz 7

China Eastern Airlines hat seine Basis in Shanghai, fliegt trotz des Namens nicht nur Ziele im Osten des Landes an, sondern ist sowohl in ganz China als auch internationale unterwegs.
Passagiere 2014: 66,17 Millionen

Platz 6

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair liegt im weltweiten Ranking auf Platz 6, in Europa ist aber keine Airline größer als das Unternehmen aus Dublin. Interessant: Ryanair bietet ausschließlich internationale Flüge an.
Passagiere 2014: 86,37 Millionen

Platz 5

American Airlines mit Sitz in Texas ist eine der ältesten Fluglinien der Welt, sie wurde bereits 1930 gegründet.
Passagiere 2014: 87,83 Millionen

Platz 4

Noch ein wenig älter ist United Airlines, ebenfalls aus den USA. Die Unternehmensgeschichte geht bis ins Jahr 1926 zurück.
Passagiere 2014: 90,44 Millionen

Platz 3

China Southern Airlines ist die größte Fluggesellschaft Asiens. Den Großteil ihrer Passagiere befördert die Airline auf Flügen innerhalb Chinas.
Passagiere 2014: 100,68 Millionen

Platz 2

Southwest Airlines aus den USA ist eine Billigfluggesellschaft mit Sitz in Dallas. 1967 gegründet, ist das Unternehmen Pionier des Billigflugsegments. Sie bietet fast ausschließlich Flüge innerhalb der USA an.
Passagiere 2014: 129,09 Millionen

Platz 1

Delta Air Lines gehört zu den drei verbliebenen traditionsreichen Linienfluggesellschaften in den USA. Ganz knapp verweist das Unternehmen die Southwest Airlines auf Rang zwei.
Passagiere 2014: 129,43 Millionen

Quelle: IATA

Die Lufthansa hat die bisherigen Regeln zum Jahresende 2013 gekündigt. Sie will erreichen, dass die Piloten frühestens mit 60 (bislang 55) Jahren in den bezahlten Vorruhestand gehen können. Zudem soll das durchschnittlich zu erreichende Austrittsalter von 58 auf 61 Jahre angehoben werden. Dazu wurden komplexe Übergangsregeln angeboten.

Zuletzt hatten die Piloten die Frachttochter Lufthansa Cargo bestreikt. Der zweitägige Ausstand vergangene Woche hatte nach Angaben der Lufthansa aber nur minimale Auswirkungen. Die Pilotengewerkschaft hatte daraufhin angekündigt „ein deutlicheres Zeichen setzen“ zu wollen.

Deutlich härter als der Ausstand bei Cargo trafen die größte europäische Fluggesellschaft, die Arbeitsniederlegungen davor. Allein für den dreitägigen Vollstreik zum Auftakt im April hatte die Lufthansa von einem Verlust in Höhe von rund 60 Millionen Euro berichtet.

Von

dpa

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