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07.01.2004

16:30 Uhr

"Lufthansa profitiert von British Airways"

Lufthansa erreicht Gewinnschwelle

Die Lufthansa wird nach Aussagen des Vorstandschefs Wolfgang Mayrhuber trotz eines schwierigen Jahres von operativen Verlusten verschont bleiben. Konkrete Zahlen zum Erreichen der Gewinnschwelle nannte er nicht. Die genaue Bilanz für das abgelaufene Jahr will die Lufthansa erst Ende März vorlegen.

HB BERLIN. Eine Firmensprecherin ergänzte Mayrhuber: Der Jahresabschluss der Gesellschaft für 2003 liege zwar noch nicht vor, allerdings sprächen alle Indikatoren für eine operative Ergebnisentwicklung wie sie der Firmenchef beschrieben habe.

In den vergangenen Monaten hatten dem Konzern neben der allgemeinen Wirtschaftsflaute auch der Irak-Krieg und die Lungenkrankheit SARS erheblich zu schaffen gemacht. Im ersten Quartal lag das operative Ergebnis mit 415 Mill. Euro im Minus. Bis Ende September konnte der Fehlbetrag dann auf 150 Mill. Euro reduziert werden. In der Branche gab es erhebliche Zweifel, ob dies innerhalb des letzten Vierteljahres noch aufgeholt werden kann.

Aus dem deutlich gestiegenen Euro-Kurs im Vergleich zum Dollar erwartet Mayrhuber für die nächste Zeit keine Belastungen. „Kurzfristig hat das keinen wesentlichen Einfluss“, sagte der Vorstandschef. Grund sei, dass die führende deutsche Airline auch hohe Ausgaben im Dollarraum habe. „Wir sind damit einigermaßen balanciert, so dass uns diese Währung weniger Kopfzerbrechen macht“. Anders sehe es beim japanischen Yen aus, der nicht so einfach ausgeglichen werden könne.

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