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22.08.2011

14:12 Uhr

Lufthansa-Tochter

AUA schreibt 2011 weiter roten Zahlen

Die österreichische Lufthansa-Tochter AUA wird die gesteckten Ziele für 2011 nicht erreichen und weiterhin rote Zahlen schreiben. Das laufende Jahr sei krisenbedingt schwierig für die gesamte Airlinebranche.

Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) bleibt in diesem Jahr in den roten Zahlen. ap

Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) bleibt in diesem Jahr in den roten Zahlen.

WienDie österreichische Lufthansa-Tochter AUA (Austrian Airlines) wird auch im laufenden Geschäftsjahr 2011 rote Zahlen schreiben. Dies kündigte Stefan Lauer, Chef des AUA-Aufsichtsrats, am Montag in Wien an. Das Unternehmen hatte für 2011 angestrebt, operativ aus den roten Zahlen zu kommen. „Wir werden die gesteckten Ziele nicht erreichen“, sagte Lauer nach Angaben der Nachrichtenagentur APA in Wien bei der Taufe des neuen Airbus 380 am Flughafen Schwechat auf den Namen „Wien“.

Die frühere Austrian Airlines war 2009 von der deutschen Lufthansa übernommen worden. Das laufende Jahr sei krisenbedingt schwierig für die gesamte Airlinebranche. Er sei aber zuversichtlich, dass die AUA in „angemessener Zeit“ ordentliche Renditen erwirtschafte, sagte Lauer.

Der Lufthansa-Konzern hatte im ersten Halbjahr 2011 drei Millionen Euro operativen Gewinn geschrieben nach einem Verlust von 171 Millionen Euro in der Vorjahreshälfte. Neben der AUA flogen im gleichen Zeitraum auch die Tochtergesellschaften bmi (British Midland) und Germanwings Verluste ein. Nur die Tochter Swiss schrieb schwarze Zahlen und konnte den operativen Gewinn sogar auf 104 Millionen Euro verdoppeln.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Kurbel33

22.08.2011, 15:01 Uhr

Liebes Online-Redaktions-Team!

Die heutige Headline "AUA schreibt 2011 weiter roten Zahlen" statt "rote Zahlen" ist inzwischen eines von vielen Beispielen, wie die deutsche Sprache von ihren Redakteuren ("Wir nehmen alles was zwei Beine hat") mißachtet wird. Letzte Woche war es ein "Ubschrauber" statt Hubschrauber. So ließe sich das endlos fortsetzen. Da wird einem schlecht. "Substanz entscheidet" war mal einer ihrer Slogans. Heute heißt es wohl: "Schnelligkeit vor Qualität". Der Leser merkt ja sowieso nichts. Armes Hahndelsblaat.

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