Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.07.2012

15:54 Uhr

Lufthansa-Tochter

Austrian Airlines mustert alte Jets aus

Austrian Airlines sortiert alte Jets aus und vereinheitlicht seine Flottenmodelle. Die Betriebskosten sollen so gedrückt werden, da nicht mehr so viele Ersatzteile für verschiedene Flugzeugtypen benötigt werden.

Austrian Airlines bemüht sich um eine einheitliche Flugzeugflotte, um die Betriebskosten zu senken. dapd

Austrian Airlines bemüht sich um eine einheitliche Flugzeugflotte, um die Betriebskosten zu senken.

FrankfurtDie defizitäre Lufthansa-Tochter Austrian Airlines treibt mit einem Flottenumbau ihr Sparprogramm voran. Das Unternehmen werde seine sieben Boeing -737-Flugzeuge gegen A320 von Airbus austauschen und damit die Flotte vereinheitlichen, teilte Austrian am Freitag mit. Für fünf A320 sei bereits ein Vorvertrag unterzeichnet worden. Der Schritt diene dazu, die Betriebskosten zu senken, da etwa nicht mehr so viele Ersatzteile für verschiedene Flugzeugtypen vorgehalten werden müssten.

Austrian werde die Jets nicht kaufen, sondern von einer Leasinggesellschaft mieten. Bis zum Sommer 2013 solle die Flottenumstellung abgeschlossen werden. Gleichzeitig seien bereits vier der alten 737-Flieger verkauft worden. Derzeit sei nicht geplant, noch weitere Boeing-Maschinen auszumustern, sagte ein Sprecher der Fluglinie. Austrian betreibt eine Flotte von 81 Flugzeugen, darunter auch Langstreckenmaschinen vom Typ Boeing 767 und 777.

Austrian ist für die Lufthansa nach dem Verkauf der britischen BMI einer der größten Verlustbringer. Anfang Mai mussten die Österreicher ihr Gewinnziel um ein weiteres Jahr auf 2013 verschieben. Um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen, hatte das Management ein bis zu 260 Millionen Euro schweres Sparprogramm angestoßen. Piloten und Flugbegleiter sind beispielsweise seit kurzem bei der Regionalflugtochter Tyrolean angestellt, die weniger Gehalt zahlt.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×