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07.06.2011

10:40 Uhr

Luftverkehr

Geschäftsflieger bleiben treu - Biotreibstoff kommt langsam

Eine Erholung des Welthandels ist nach Einschätzung des Luftfahrtverbandes Iata in Sicht. Die Nachfrage nach Geschäftsreisen halte sich robust, sagte der Chefvolkswirt des Verbandes, Brian Pearce.

Ein Airbus A330 im leichten Aufstieg. Quelle: dpa

Ein Airbus A330 im leichten Aufstieg.

SingapurDie Fluggesellschaften rechneten zudem mit einem Wachstum im Bereich Luftfracht in der zweiten Jahreshälfte, da wieder mehr Kapitalgüter und hochpreisige Komponenten verschickt würden, sagte der Experte. Vergangenes Jahr hatte zum Ende der Rezession ebenfalls der Bereich Luftfracht deutlich angezogen.

Auch Fedex-Express-Chef David Bronczek zeigte sich zuversichtlich mit Blick auf die Entwicklung des Luftfrachtgeschäfts. Die Impulse kämen vor allem aus Asien, sagte er. Wegen des hohen Ölpreises rechnet der Verband damit, dass die Fluggesellschaften in diesem Jahr nur halb so viel Gewinn machen werden als gedacht.

Der designierte Generaldirektor der Iata, Tony Tyler, will mehr Billigflieger in dem Verband begrüßen. „Unsere Mitglieder repräsentieren 93 Prozent des Passagieraufkommens“, sagte er zum Abschluss der IATA-Jahrestagung in Singapur. „Es wäre natürlich noch besser, alle Fluggesellschaften an Bord zu haben, unabhängig von ihrem Geschäftsmodell.“

Rund 230 Fluggesellschaften sind Iata-Mitglieder. Eine genaue Definition für Billigflieger gibt es nicht. Dem Verband sind bereits mehrere neue Airlines beigetreten, die als günstigere Konkurrenz zu alteingesessenen Luftfahrtkonzernen gegründet wurden, darunter etwa JetBlue aus den USA oder Air Berlin.

Tyler (56) löst am 1. Juli den Italiener Giovanni Bisignani nach neun Jahren an der Verbandsspitze ab. Er war bis vor kurzem Chef der Cathay Pacific in Hongkong. „Mein Ziel ist, ein Umfeld zu schaffen, in dem unsere Industrie ihre Arbeit - 2,9 Milliarden Passagiere und 48 Millionen Fracht zu transportieren, noch besser abwickeln kann“, sagte Tyler.

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