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16.04.2013

13:48 Uhr

Luxusgüterkonzern

Asiens Champagnerdurst bringt LVMH mehr Umsatz

Luxusaccessoires wie Uhren oder Schmuck gingen bei dem Konzern im ersten Quartal nur schleppend über die Ladentheke. Dafür lief es für das Alkohol-Segment umso besser. Vor allem in Asien stieg die Nachfrage.

Geschäft von Louis Vuitton in Schanghai. Reuters

Geschäft von Louis Vuitton in Schanghai.

ParisStarke Geschäfte in Asien und Nordamerika haben dem Luxusgüterkonzern LVMH zum Jahresstart über die Schwäche in Europa hinweggeholfen. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um sechs Prozent auf gut 6,9 Milliarden Euro, wie der Anbieter von Marken wie Louis Vuitton, Bulgari, Christian Dior und Hennessy Cognac am Montagabend mitteilte. Schwach entwickelte sich der Absatz von Uhren, Schmuck, Mode und Lederwaren. Allerdings jagte der Asien-Tourismus die Erlöse in den konzerneigenen Shops etwa an Flughäfen nach oben.

Laut Management hat sich LVMH in Europa trotz der schwachen Wirtschaftsentwicklung gut geschlagen. Die Umsatzsteigerungen kamen dennoch vor allem von außerhalb. So fing eine stärkere Nachfrage nach Champagner in Asien den nachlassenden Absatz in Europa auf. Auch Hennessy Cognac verkaufte sich in den USA und China besser, so dass das Alkohol-Segment insgesamt auf ein Plus von sechs Prozent kam.

Top-10-Kosmetikmarken nach Markenwert

11,8 Milliarden Euro

Olay (Oil of Olaz), USA

7,9 Millarden Dollar

Avon, USA

7,7 Milliarden Dollar

L'Oréal, Frankreich

6,2 Milliarden Dollar

Neutrogena, USA

5,6 Milliarden Dollar

Nivea, Deutschland

5,1 Milliarden Dollar

Lancôme, Frankreich

5 Milliarden Dollar

Dove, Großbritannien

3,7 Milliarden Dollar

Estée Lauder

3,3 Milliarden Dollar

Bioré, Japan

2,9 Milliarden Dollar

Shiseido, Japan

Quelle

Brand Finance / Markenwerte 2012, errechnet u.a. auf Basis von Umsatzerwartungen, Kundenbindung und durchsetzbaren Preisen

In der umsatzstärksten Sparte Mode und Lederwaren stiegen die Erlöse um nur 0,4 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Besser lief es im zweitgrößten Geschäftsbereich Selective Retailing, zu dem die Sephora-Kaufhäuser, Luxus-Shops an Flughäfen und Läden auf Kreuzfahrtschiffen zählen. Hier sprangen die Erlöse dank des Reisebooms in Asien um 16 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro.

Von

dpa

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